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Offen 01
Datum: 07.04.2024, Kategorien: Sonstige,
... kurzer Zeit die Schwelle überschreiten ließ. Zunächst sie, geschüttelt von einem ihren ganzen Körper durchlaufenden Beben und Zittern, das nur wenige Sekunden später auf mich überging und trotz ihres augenblicklichen Stillstands auch bei mir zu einem unglaublich heftigen Höhepunkt führte. Ihr aufgerichteter Oberkörper sank langsam auf meinen und ich umklammerte sie atemlos und fassungslos, dass nach so vielen Erlebnissen mit unterschiedlichen Partnern sich immer noch etwas Neues, nie Dagewesenes und in sich Perfektes erfahren ließ, was so vermutlich auch nie wieder reproduzierbar war. Unser Atem hatte sich lange beruhigt, als sie von mir abstieg und sich schwer auf ihren Rücken fallen ließ. Kurze Zeit später drehte sie sich auf die Seite und strich über mein schwitziges Gesicht. "Ich hol uns Wasser, wir haben sicher einige Liter ausgeschwitzt", durchbrach sie die andächtige Stille und erhob sich. "Was schaust du so?" "Du bist wirklich wunderschön", gab ich meinem ehrlichen Empfinden Ausdruck. Das hatte ich so leichthin bei unserem gestrigen Mittagessen gesagt, jetzt meinte ich es wirklich. Es war nicht nur ihr schöner, wohlgeformter Körper, den ich jetzt in seiner Gänze bewundern konnte. Es war eine Ausstrahlung reiner Weiblichkeit, eine Anmut der Bewegung, dazu eine innere Schönheit, die nun irgendwie stärker durchzuscheinen schien, oder die nach diesen Augenblicken gemeinsam erlebter Verzückung verständlicher wirkte. Dazu dieses zauberhafte, gelöste, ...
... befreite Lächeln, dass sie nun zeigte. Sie verschwand kurz in ihrer Küche und kam mit kaltem Wasser, einem Aschenbecher und Zigaretten zurück. "Oh, du rauchst in deiner Wohnung? Ich bin seit Jahr und Tag auf unseren Balkon verbannt." Ich trank in langsamen Schlucken, während sie sich neben mich setzte und die Knie anzog. "Eigentlich nicht, ich geh sonst auch raus. Aber so können wir schlecht auf den Balkon, oder?" "Ich verstehe gar nicht, warum wir so geschwitzt haben, im Vergleich zu draußen ist es hier doch angenehm kühl." "Ich verstehe insgesamt nicht, was das gerade war. Warum das so völlig anders war, als alles, was ich vorher erlebt habe." "Da geht es dir genau wie mir. Vielleicht die ganze Spannung vom Tag? Da hatte sich ja einiges aufgebaut und aufgestaut." "Bei mir nicht nur von heute. Ich habe seit fast einem Jahr mit keinem Mann mehr geschlafen." "Nun... ich habe dir schon gesagt, dass das für mich unverständlich ist. Aber das ist deine Sache. Hm, ich denke, ich sollte bald unter die Dusche, bevor ich deinen Boden hier mit meinem Schweiß beize." "Das können wir gleich gemeinsam tun. Theoretisch müssten wir auch beide hungrig sein. Wenn du wirklich so anspruchslos bist, könnte ich nach dem Duschen was in die Mikrowelle schmeißen, oder wir könnten irgendwas bestellen. Raus möchte ich heute nicht mehr wirklich." "Nö, ich auch nicht. Ich verspüre zwar noch keinen Hunger, aber ich glaube, ich habe immer noch Appetit auf dich. Wir haben noch ...