1. Offen 01


    Datum: 07.04.2024, Kategorien: Sonstige,

    ... und küsste mich wild und leidenschaftlich. Irgendwie bekam ich ihre Schenkel zu fassen und taumelte mit ihr in das nächstgelegene Zimmer, das sich als Wohnzimmer entpuppte. Am Rande sah ich, dass es aufgrund großer Fenster wunderbar hell und lichtdurchflutet war.
    
    Mehr war an äußeren Wahrnehmungen nicht drin, auch unser taumelnder Marsch endete ein ganzes Stück vor dem Sofa, das ich vage anvisiert hatte, auf einem weichen Fell-Läufer. Mein Hemd war bereits weit genug aufgeknöpft, dass ich es bloß aus der Hose ziehen und über den Kopf streifen brauchte, der widerspenstige Gürtel meiner Hose war die einzige Bremse in der Entkleidungsaktion, die dennoch kaum mehr als eine Minute in Anspruch nahm.
    
    Sie schälte sich in deutlich schneller aus ihrem Kleid und zog ihren Slip mit solch brachialer Gewalt herunter, dass sie ihn dabei selbst halb zerriss. Dann trennte nichts mehr unsere heißen, vor Lust und Verlangen ächzenden Körper voneinander, wir umklammerten und küssten uns, pressten uns aneinander, verklammerten unsere Beine, rieben uns aneinander.
    
    Wir rollten, sie kam auf mir zu liegen, zog ihr Bein aus der Arretierung zwischen meinen ab und ehe mein Verstand noch Gelegenheit hatte an Marginalien wie Kondome oder Folgen zu denken, hatte sie sich bereits auf meinen trotz aller Dauerschwellung sofort zu vollem Format erwachten Schwanz gepflanzt.
    
    Kein Verharren, selbst das Gefühl endlich vereint zu sein zur Bedeutungslosigkeit degradiert, denn jetzt galt es nur dieses ...
    ... unfassbare Drängen, diesen unerträglichen Stau extremster Lust mit möglichst wilden und harten Bewegungen irgendwie auf eine weitere Steigerung zuzutreiben, uns mitreißen zu lassen, nur noch in ihr zu sein.
    
    Ein verzweifeltes, wildes Ringen, in dem wir uns unablässig küssend in ein Delirium arbeiteten, wie ich es in dieser Form auch noch nicht erlebt hatte. Das Verblüffende war, dass wir es irgendwie schafften, genau in diesem Zustand zu einer Art Beruhigung zu finden, aus der Verzweiflung reine Leidenschaft und unglaublicher Genuss geboren wurde, als hätten wir beide genau das Ersehnte gefunden und vollbrachten das Kunststück in dieser Enklave der Glückseligkeit zu verharren.
    
    Mit Bewegungen, die uns knapp unter der Schwelle des Höhepunkts hielten, ohne dass wir versuchten das zu erreichen oder zu kontrollieren, als hätten sich unsere Körper nach dem ersten wilden Clash aufeinander eingestimmt und sich für uns zu dem Maximum der Empfindung verschworen, das unterhalb der Entladung möglich war.
    
    Wir hatten aufgehört uns küssen und starrten uns ungläubig in unsere verzückten Gesichter, gerötet und verschwitzt, eingehüllt in unkontrolliert entweichende Laute, bei beiden weniger ein Stöhnen, mehr ein Wimmern unter hechelndem Atem.
    
    Wir stießen gegen ein Regal, weil wir unbemerkt das halbe Zimmer durchquert hatten, rollten ein weiteres Mal. Es war Julia, die letztlich auf mir dann doch das Unvermeidliche einleitete, eine Steigerung und Beschleunigung initiierte, die uns nach ...
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