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Frank Langhans Lehr und Wanderjahre 04
Datum: 07.04.2024, Kategorien: Erotische Verbindungen,
Dies ist das vierte Kapitel über Frank Langhans Lehr und Wanderjahre. Diesmal verschlägt ihn sein Roadtrip - der ja zwischendurch zum Seatrip wurde - nach Portugal. Zum besseren Verständnis solltet ihr vielleicht vorher die Kapitel 1-3 lesen. Wie immer würde ich mich über Kommentare natürlich sehr freuen! -- Franks Blick schweift über die Altstadt von Lissabon. Herrlich ist es hier, er hätte viel früher mit solchen Reisen beginnen sollen, nicht immer nur Strandurlaub. Seit drei Wochen war er nun unterwegs auf seinem Roadtrip durch Europa, nachdem sich seine Frau von ihm getrennt hatte und er Good Bye zu seinem Job sagte. Rimi, die dunkelhäutige Eigentümerin des Cafés bringt ihm einen frischen Espresso und stellt die Tasse auf der nicht ganz sauberen Plastiktischdecke ab, die augenscheinlich seit Jahren nicht erneuert wurde. Sein Mobiltelefon läutet und schreckt ihn aus seiner Träumerei. „Hallo Herr Langhans, Büttner hier, ja, von der Bank." „Hallo Frau Büttner. Sie rufen bei mir an? Was ist denn los?" „Nicht schlimmes, keine Angst, ganz im Gegenteil. Sie heben ja kein Geld ab, es scheint, sie leben von Luft und Liebe auf ihrer Urlaubsreise. Herr Langhans, auf ihrem Konto ist eine Überweisung eingegangen, von einer Reederei. Was machen wir den mit dem Geld, soll ich das für sie anlegen?" Frank schluckt, damit hatte er schon gar nicht mehr gerechnet. „Wieviel ist es denn?" „Eine schöne Summe, Herr Langhans, 180.000€." Das hatte Frank nicht ...
... erwartet. Die 800.000, die er als „gewünschtes Honorar" erwähnte, waren ihm ja eher so als Scherz herausgerutscht. Einhundertachtzigtausend, das ist ordentlich für eine Nacht recherchieren und Spaß hat es auch gemacht. „Na ja, legen sie es halt an wie üblich, 2/3 in Aktien, die mir ordentlich Dividenden zahlen, 1/3 in irgendwas Sicheres. Oder halt, warten sie. Haben sie schon einmal was von Rossi Tecnologia gehört? Ja, T-e-c-n-o-l-o-g-i-a, muss eine italienische Firma sein." "Nie gehört, warten sie mal. -- Ja, ich habe es gefunden. Sitz in Mailand, machen irgendwas mit Batterien. Und ja, es ist eine Aktiengesellschaft" „Ok, dann kaufen sie mal Rossi Tecnologia für das Geld" „Für 180.000 Euro? Sind sie sich das sicher Herr Langhans?" „Nein, sicher bin ich mir nicht, aber machen wir es mal so, no risk - no fun ist meine neue Devise." „Gut, das müssen sie selber wissen. Ok, erledigt, sie sind nun Teilhaber von Rossi Tecnologia". -- Rimi kommt wieder aus dem Café, um die leere Tasse abzuholen. „Noch ein café meu amore?" "Rimi, Kaffee will ich keinen mehr, aber auf etwas anderes kleines Schwarzes hätte ich jetzt Lust!" Frank nimmt die leere Tasse und sein Handy vom Tisch und folgt Rimi ins Café. Es ist halbdunkel, die verschmierten Scheiben und vergilbten Vorhänge lassen nicht allzu viel Licht ins Innere des Cafés. Der einzige Lichtblick hier ist Rimi, denkt sich Frank und dreht das kleine Schild um, „geschlossen -- fechado" kann man nun von außen ...