1. Bewährung


    Datum: 13.04.2024, Kategorien: Romantisch

    ... ihr Blick verklärte sich. Sekunden später pumpte ich meine Ladung in den Mund meiner Ehefrau. Was für eine Abfahrt. Auch diesmal schluckte Anette alles herunter. Wow. Sie war wirklich anders drauf.
    
    Nun, da der Rausch langsam verklang, setzte das Denken ein. Wohl bei allen mehr oder minder gleichzeitig. Denn für einen Moment sahen wir uns alle betreten an. Anette legte das am schnellsten ab, saugte noch ein paar verspätet austretende Tröpflein ab, und grinste Sophie freundlich an.
    
    Sammelte dann ihr Höschen vom Sofa auf und zog es demonstrativ an. Ich folgte ihrem Beispiel und versteckte die Familienjuwelen ebenfalls wieder sicher. Auch Sophie stand auf und holte sich Anziehsachen aus ihrem Rucksack. Anette fing an zu kichern.
    
    "Wenn mir das einer vorher erzählt hätte...", meinte sie bester Laune.
    
    "Ich staune ebenfalls. Du musst wissen...", setzte ich in Sophies Richtung an.
    
    "Dass es sonst nicht unsere Art ist, vor Fremden Sex zu haben", unterbrach und vollendete Anette.
    
    "Danke", sagte Sophie schlicht. "Es war sehr aufregend. Danke, dass ihr so viel Vertrauen zu mir habt."
    
    Ja, das stimmte. Wir vertrauten ihr, annähernd blind. Ich hatte Anette nicht erzählt, warum sie von ihrem letzten Putz-Job gefeuert wurde. Einerseits war es total irre, wie sie sich so selbstverständlich in unser Leben integriert hatte. Andererseits löste sie Dinge in mir aus, die mir Sorgen machen sollten.
    
    Und nicht nur mir. Ich konnte mir sehr gut vorstellen, dass Anette meine ...
    ... Bereitschaft, das fremde junge Ding zu lecken, nachher, wenn wir allein waren, ansprechen würde. Ich fürchtete mich davor, denn ich würde lügen müssen, um mich da raus zu winden. Denn so viel war klar:
    
    Ich begehrte diese junge Frau. Nicht erst seit ihrem Eintritt ins Wohnzimmer, das war schon vorher so gewesen. Vielleicht unbewusst schon, als ich von ihrer Affäre mit Jochen erfahren hatte. Wo sich die Idee festgesetzt hatte, dass ich möglicherweise trotz, oder vielleicht gerade wegen des Altersunterschieds, interessant für sie sein könnte.
    
    Wir unterhielten uns weiter über die nächsten Schritte, was ihre Wohnung, das Beschaffen von Möbeln und Haushaltsgegenständen anbetraf. Wobei Anette ihre großzügige Linie weiterfuhr und ihr einiges an Geschirr, Töpfen und Ähnlichem anbot, was wir im Überfluss hatten, und was zum Teil aus diesem Grunde im Keller und in der Garage lagerte.
    
    Dann gingen wir nach diesem Gespräch tatsächlich ins Bett, ohne noch einmal auf das vorher Geschehene zurückzukommen. Mir war aber schon klar, dass Anette dazu noch das eine andere Wort verlieren würde. So war es dann auch. Sie schmunzelte bei der erwarteten Frage.
    
    "So, und du hattest gedacht, ich wollte, dass du Sophie verwöhnst?"
    
    "Ein Missverständnis. Überrascht war ich von dieser Schlussfolgerung, oder falschen Auslegung allerdings schon. Als guter Ehemann versuche ich natürlich, die Wünsche meiner Gattin sofort und unverzüglich auszuführen."
    
    "Von wegen... so redest du dich nicht raus. Kein ...
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