1. "Ersteigere-Mich!" Ich Will Sex!


    Datum: 11.06.2024, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    ... einem schnellen, unkomplizierten Date beenden. Was konnte mir Besseres passieren, als es mit dieser Ulknudel zu tun?
    
    Es war noch hell, aber die Dämmerung hatte bereits eingesetzt. Ben war ein Nachtschwärmer wie ich. Wahrscheinlich kam er deshalb immer auf die letzte Minute auf den Parkplatz gerollt. Feierabend hatte er nämlich schon ab 17 Uhr, wie er mir einmal verraten hatte. So gesehen gab es keinen Grund für ihn, sich zu verspäten. Oder aber er wollte völlig ungestört und ohne Zeitdruck mein letzter Kunde sein. Das glaubte ich eher. Gesprochen hatten wir darüber nie.
    
    Wir steuerten die Sitzgruppe an, auf der tagsüber Wanderer und Radfahrer ihre Pausen machten. Die Zeit für eine Zigarette und ein Pläuschchen nahmen wir uns einfach.
    
    Ben schmiss sich auf die Bank und stieß übertrieben laut den Atem aus. „Mein Gott, war das wieder ein Tag heute! Unseren neuen Azubi kannste voll in der Pfeife rauchen! Der ist zu nix zu gebrauchen. Heute hat er Dachpfannen fallen lassen und hätte uns beinahe erschlagen.", plapperte Ben ungehalten drauflos.
    
    Ich hielt ihm die geöffnete Schachtel mit den Zigaretten hin. „Es mag Berufe geben, die nicht für jeden was sind."
    
    Ben zündete sich die Kippe an und kratzte sich mit dem Daumen an der Stirn. Dabei stieß er hörbar den Rauch in die Luft und schüttelte nur den Kopf über diesen Tollpatsch. Dann aber grinste er auch schon wieder, als sich sein Blick in meine moosgrünen Augen bohrte. „Darum schätze ich umso mehr, dass dein Beruf hier ...
    ... was für dich ist."
    
    Ich grinste. „Es ist kein Beruf, es ist mein Hobby!", stellte ich klar, aber das wusste er ja.
    
    „Welches du definitiv zum Beruf machen solltest!", scherzte er und musste über seine eigenen Worte husten. „Oder willst du dein ganzes Leben lang Speichel saugen?" Damit spielte er auf meine Tätigkeit beim Zahnarzt an.
    
    „Ich mag meinen Beruf!", schmollte ich, aber nahm ihm diese Bemerkung nicht krumm. Er konnte nichts für seine Direktheit und meinte es auch nicht böse. Dafür kannte ich ihn lange genug. „Außerdem kann ich auch noch ganz andere Sachen saugen, als nur Speichel!" Ich schickte ihm einen lasziven Blick entgegen, als ich an meiner Zigarette zog und mir ein schelmisches Grinsen einfach nicht verkneifen konnte.
    
    „Oh ja, das ist der Fliegenpilz, wie ich ihn kenne!", grölte er jubelnd in die abendliche Stille hinein. „So spricht meine Vivienne!"
    
    „Und was darf deine Vivienne heute für dich tun?", wollte ich wissen, schwang meine Arme über die Rückenlehne und platzierte meine gestiefelten Füße wie ein Cowgirl übereinander gekreuzt auf die massive Tischplatte.
    
    Sein Blick fiel sofort gegen die Sohlen meiner Schnürstiefel, weil wir uns ja direkt gegenüber saßen. Ben war ein leidenschaftlicher Fuß- und Stiefelfetischist. Ich konnte mir gerade sehr gut vorstellen, was in ihm vorging. Meine 14-Loch-Schnürstiefel der Marke Doc Martens hatten es ihm besonders angetan. Er war ein Fan von diesen Stiefeln -- und besonders wenn Frauen sie trugen. Ich kannte ...
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