1. "Ersteigere-Mich!" Ich Will Sex!


    Datum: 11.06.2024, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    ... Er erinnerte mich an eine Ratte, so wie er grinste. An eine Ratte mit Schnurrbart. Er sah schmierig und ungepflegt aus. Seine fettigen Haare hätten dringend eine Wäsche nötig gehabt. Schon bemerkenswert, dass sich so ein Typ überhaupt auf die Strasse traute. Seine Haut war bleich, als hätte es in diesem Sommer keine Sonne gegeben. Dunkle Adern waren unter der hellen Haut seiner knochigen Beine zu sehen. Wahrscheinlich hatte er sich deshalb die Strümpfe so hochgezogen, um das Schlimmste zu verdecken. Er sah irgendwie krank aus. Vor Gesundheit strotzte er jedenfalls nicht.
    
    „Entschuldige, dass ich dich störe, aber bist du die, für die ich dich halte?"
    
    Ich stutzte über seine Ansprache und hob fragend die Augenbrauen. „Für wen hältst du mich denn?" Ich gab mir Mühe, meine Stimme nicht allzu böse klingen zu lassen.
    
    Er grinste dreckig und fraß mich mit seinen Blicken auf. „Wissen wir das nicht beide?"
    
    Ich zuckte keck mit den Schultern. „Ich habe dich noch nie gesehen."
    
    „Ich dich aber.", entgegnete er. „Du bist öfter auf diesem Parkplatz, richtig?"
    
    „Wie viele andere Menschen auch."
    
    Der Spanner überging meine Bemerkung und erwiderte: „Hättest du kein Interesse?"
    
    „Interesse wofür?"
    
    „Dir ein kleines Taschengeld zu verdienen?"
    
    Ich konnte ihm nicht mal eine böse Antwort geben, denn wie es schien, wusste er ganz genau, wer ich war und was ich hier Abend für Abend trieb.
    
    „Ich habe gesehen, dass du Geld bekommen hast, nachdem du aus dem Auto gestiegen ...
    ... bist."
    
    Ich fühlte mich wie ein der Zwickmühle. Er hatte ja vollkommen recht mit dem, was er sagte und beobachtet hatte.
    
    „Was kann man denn für 30 Euro von dir bekommen?", fragte er frei heraus, ohne eine Antwort von mir abzuwarten.
    
    Normalerweise hätte ich ihn zum Teufel schicken und ihm sagen müssen, dass ich nicht an seiner Wenigkeit interessiert war. Aber weil meine Gefahrensensoren keinen Alarm schlugen, blieb ich gelassen sitzen.
    
    „Wie es scheint, beobachtest du gern andere Menschen.", stellte ich fest, ohne auf seine Frage einzugehen.
    
    Diesmal war er es, der nicht auf meine Aussage reagierte. „Ich habe dich schon öfter hier gesehen."
    
    „So?"
    
    „Du bist immer abends hier und hast deinen Spaß."
    
    „Was dir noch lange nicht das Recht gibt, mich dabei zu beobachten."
    
    Er grinste und sein Gesicht wurde zu einer Fratze. „Es kann mir aber auch niemand verbieten."
    
    Das stimmte. Dazu hatte ich wirklich kein Recht. „Punkt für dich!" Etwas nervös zog ich an meiner Zigarette. Er wollte mich aus der Reserve locken. „Bist du sowas wie ein... ein Spanner?"
    
    Er antwortete mit einer Gegenfrage. „Tun wir nicht beide etwas Unanständiges?"
    
    Das wertete ich eindeutig als ein Ja. „Warum habe ich dich hier noch nie gesehen?"
    
    „Will man einen Spanner denn unbedingt sehen wollen?"
    
    Die Antwort konnte er sich denken. „Wie lange beobachtest du mich schon?", fragte ich stattdessen. Unser ungewöhnliches Gespräch verlief ruhig und ohne böse Absichten seinerseits. Meine innere ...
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