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"Ersteigere-Mich!" Ich Will Sex!
Datum: 11.06.2024, Kategorien: Erotische Verbindungen,
... nichts aus. So prüde war ich nicht. Trotzdem war es schon bemerkenswert, dass es die erste Amtshandlung von Robert war, bei unserem ersten Zusammentreffen einen Joint zu rauchen. Verärgert war ich keineswegs, denn in meinem Auktionstext hatte ich durchscheinen lassen, dass sich der Kunde bei mir wohlfühlen sollte. Scheinbar nahm er dies sehr ernst, auch wenn es gerade von seiner Zeit abging. Er genoss die herrliche Aussicht und ließ die Idylle auf sich wirken. Sie inspirierte ihn und er begann zu philosophieren, als er in die Ferne hinausblickte und von einer Wolke aus Cannabis umhüllt war. „Frei müsste man leben, weit weg von Menschen. Am besten dort oben in den Bergen, ganz allein in einer Hütte.", schwärmte er, zog übertrieben kräftig an seiner Tüte und inhalierte den würzigen Rauch sehr tief, um ihn Sekunden später hörbar auszustoßen. Ich hingegen gab mich mit einer Zigarette zufrieden, hockte dabei auf der Fensterbank und lehnte mit dem Rücken im Rahmen. „Was stört dich an Menschen, dass du sie nicht sehen willst?", fragte ich diesen Freigeist und sah hinab auf meine Turnschuhe, die ich trug. Auch die Söckchen hatte ich an, die nur darauf warteten, endlich von ihm entdeckt, liebkost und vernascht zu werden. „Ach...", sagte er und winkte ab. „Alle sind nur Roboter! Keiner lebt mehr frei. Alle rennen den ganzen Tag -- für nix! Man wird ausgebeutet, vom Lohn bleibt nix übrig, und diejenigen, die mehr verdienen, sind reine Kapitalisten und wollen nur noch mehr ...
... Geld schaufeln, als gäbe es nichts anderes im Leben." Interessante Sichtweise. So genau hatte ich noch nie darüber nachgedacht. Irgendwie hatte er ja recht mit dem, was er sagte, aber wie sollte das Leben denn sonst laufen? Danach fragte ich ihn. „Wie das Leben sonst laufen sollte?", wiederholte er meine Frage und überlegte selbst ein paar Sekunden, bis er die Antwort gab. „Genau weiß ich es auch nicht, aber es sollte freier sein. Man sollte nicht schön nach Vorschrift morgens um 8 beim Arbeitgeber auf der Matte stehen, den ganzen Tag lang schuften, um abends müde ins Bett zu fallen, damit es am nächsten Tag wieder von vorn beginnt. Am Ende fällt man tot in die Kiste und das war´s. Kann dies das Leben sein?" Er sah mich an. „Ähm..." Ich stieß die Luft aus, denn solche Gespräche hatte ich noch nie geführt. Schon gar nicht mit jemandem, dem das Kiffen das Gehirn vernebelt hatte. „Klingt schon leicht überspitzt, wenn du das so sagst, aber im Grunde genommen stimmt deine Sichtweise. Du liegst vielleicht gar nicht so falsch damit. Dennoch funktioniert ein modernes Leben nicht anders. Man steht auf, um Geld zu verdienen, denn ohne Geld läuft nichts." „Eben!", meinte er. „Ohne Moos nix los! Doch braucht man wirklich Geld, um leben zu können? Ich meine, alleiniger Selbstversorger zu sein, irgendwo weitab der Zivilisation, schafft eine gewisse Freiheit. Man wäre frei von gesellschaftlichen Normen und Regeln." „Schön und gut, aber wir leben nicht irgendwo außerhalb, wo ...