1. "Ersteigere-Mich!" Ich Will Sex!


    Datum: 11.06.2024, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    ... dies vielleicht möglich sein kann, sondern hier in einer Gesellschaft, die ohne diese Regeln und Normen nicht existieren könnte. Und wie ich sehe, stehst du neben mir und bist ebenso Teil dieser Gesellschaft."
    
    „Leider ja."
    
    „Musst du nicht auch morgens aufstehen, um Geld zu verdienen? Was machst du beruflich?"
    
    Robert zog ein letztes Mal an seinem Joint und sog den Rauch tief in seine Lungen. „Momentan suche ich nach dem richtigen Job für mich."
    
    „Was hast du denn gelernt?", wollte ich wissen.
    
    Robert musste seine Verlegenheit weglachen. „Ich habe vieles angefangen..."
    
    „Aber nichts beendet, richtig?", beendete ich seinen Satz.
    
    Robert nickte nur.
    
    „Wovon lebst du?", hakte ich nach.
    
    „Vom Staat bekomme ich momentan Unterstützung. Auch meine Eltern helfen mir. Und wenn ich meine Oma besuche, gibt´s auch immer ein Scheinchen."
    
    Für mich war der Fall klar. Robert machte sich ein schönes Leben, kiffte sich jeden Tag den Kopf voll, und fand das gesellschaftliche Leben abstoßend und anstrengend. Er war ein fauler Hund, der sich vom Staat aushalten ließ und nicht daran dachte, für ein besseres Leben auch nur einen Finger krumm zu machen. Schließlich kam er ja bestens zurecht mit dem bisschen Kohle, was er sich hier und da zusammenschnorrte.
    
    Woher Robert die Kohle hatte, sich ein Date mit mir leisten zu können, lag nun eindeutig auf der Hand.
    
    Da mir diese Unterhaltung unangenehm war, weil sie mal so gar nicht meiner Sichtweise entsprach, lenkte ich unsere ...
    ... Plauderei auf das Wesentliche. „Sag mal, was hältst du davon, wenn wir es uns nun gemütlich machen und zum interessanten Teil kommen?" Ich hatte meiner Stimme einen Hauch von Verführung verliehen.
    
    „Aber sowas von gern!", sagte er, drückte seinen Glimmstängel im Aschenbecher aus und nickte dabei sehr übertrieben, was lustig aussah. Sein Kopf mit dem langen, dünnen Hals wippte auf seinen schmalen Schultern. Ich musste mich zusammenreißen, nicht unwillkürlich aufzulachen.
    
    „Supi, dann lass uns mal starten...", sagte ich und rutschte von der Fensterbank. „Wollen wir zuvor das Unangenehme aus der Welt schaffen?"
    
    Robert verstand sofort, zog aus seiner Jeans einen gefalteten Briefumschlag heraus und reichte ihn mir. „Sorry, hätte ich dir schon an der Tür geben sollen."
    
    Ich legte meine flache Hand auf seine schmale Brust. „Alles gut, Robert." Ich deutete auf den Umschlag in meiner Hand. „Du verstehst, dass ich einmal reinsehen muss?"
    
    Er nickte wieder so übertrieben. „Klar, klar, das verstehe ich."
    
    Ein kurzer Blick in das Innere des Umschlags verriet mir, dass der Inhalt genau der Auktionssumme entsprach.
    
    275 Euro!
    
    Ich legte das Geld auf meinen kleinen Schreibtisch am Fenster und führte meinen zugekifften, aber sehr handzahmen Kunden in den Wohnbereich.
    
    Robert blieb vor dem Kamin stehen und staunte. „Wow..." Seine Augen leuchteten, als er das steinerne Ungetüm sah mit der offenen Feuerstelle. „Das ist mal ein geiler Kamin!"
    
    Ich grinste voller Stolz. „Der ...
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