1. Henriette und Martin Teil 04


    Datum: 09.07.2024, Kategorien: Betagt,

    ... oder flanierenden Leute und einige, besonders die Frauen, und da auch einige der Mittelalten blickten zu uns rüber mit unverholenem Missfallen.
    
    Henny sah das auch und rief zwei oder drei mal: "Na! Neidisch?".
    
    Mich amüsierte das und einige der anderen Gäste auch. Allerdings lächelten auch einige der Frauen.
    
    Nach einer Weile verabschiedeten wir uns, nicht ohne zu versichern, in Zukunft wieder ab und zu rein zu schneien.
    
    Auf dem Weg zurück zum Auto meinte Henny: "Sollen wir die beiden auch zu unserer Hochzeit einladen?".
    
    "Klar! Gerne!", antwortete ich sofort.
    
    Zu Hause angekommen, gingen wir in Hennys, jetzt unsere Wohnung, und fielen fast sofort wieder übereinander her.
    
    Ohne uns auszuziehen!
    
    Ich öffnete nur meinen Gürtel, den Knopf und den Reissverschluss und zog die Hose mitsamt Slip herunter und schob Hennys Rock hoch. Dabei stolperte ich über meine in den Knien hängende Hose und riss Henny mit um! Zum Glück knapp neben dem Couchtisch vorbei auf den Teppich. (Am Couchtisch hätten wir uns beide böse weh tun können!)
    
    Wir lachten!
    
    Es kam mir ein kurzer Gedanke:
    
    Wen hatten wir also jetzt schon?
    
    Mal sehen: Die beiden vom Café, Gisela und meine Eltern und höchstwahrscheinlich meine drei Grosseltern. Macht Acht. Das sind nicht so viele! Und es konnte sein, dass von mir plötzlich gar keiner dabei wäre. Das machte mir schon Sorgen.
    
    Ich beschloss Gisela einen Freund zu besorgen, auch einen so jungen wie mich.
    
    Und ich kannte tatsächlich einen in ...
    ... der Stadt, in der Gisela wohnte.
    
    Nachdem Henny und ich uns geliebt hätten, würde ich ihn anrufen. Hoffentlich war er daheim, ich hatte nämlich schon drei Monate nichts von ihm gesehen und gehört, und hoffentlich mochte er auch richtig alte Frauen.
    
    Ich zog also Socken, Stiefel und die Hosen aus, Henny half mir beim T-Shirt und wir liebten uns sanft und lange.
    
    Eine rechte Weile später also, rief ich Kevin an.
    
    Er war zu Hause!
    
    "Hi, Kevin! Martin hier! Wie geht's Dir?".
    
    "Hey! Martin, Alter!", sagte er und fügte an: "Ach, Mann! Die Weiber können mir gestohlen bleiben!".
    
    Das klang ja schon interessant!
    
    "Erzähl!", forderte ich ihn auf.
    
    "Du kennst doch noch Vanessa!", meinte er.
    
    "Ach ja! Ich erinner' mich. Was ist denn mit ihr?", sagte ich, in der Hoffnung sie habe ihn abgeschossen, sonst würde nichts aus meinem Plan.
    
    "Die blöde Kuh hat doch tatsächlich zu mir gesagt, ich wolle zu viel Sex und sie würde mich darum verlassen! Kannst Du Dir das Vorstellen?".
    
    Ich musste mir ein Lachen verkneifen, und meinte stattdessen: "Blöde Kuh!".
    
    "Ja! Sag' ich doch!", sagte er, und: "Jetzt ist sie weg und ich steh' auf dem Trockenen. Jetzt schon seit 14 Tagen!".
    
    Ich kannte Kevin als Draufgänger, der alles jagte, was einen Rock trug und was nicht bei drei auf dem Baum war, es sei denn er hatte eine Beziehung. Dann war er mehr oder weniger treu, solange seine Freundin auch Spass am Sex hatte. Er kannte auch keine Hemmungen bei Frauen, die älter waren als er. ...
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