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Henriette und Martin Teil 04
Datum: 09.07.2024, Kategorien: Betagt,
... lernen, allerdings wussten sie nicht, was auf sie zukam. Damit hatten wir die wichtigsten Anrufe erledigt und Henny und ich gingen noch ein wenig nach draussen und liessen uns noch ein bisschen von der Sonne braten. "Henny?" "Ja?" "Wann sollen wir denn heiraten und vor allem wo?", wollte ich gerne wissen. "Was hälst du vom 09.09.09?", sagte sie und lächelte dabei. "Das ist ja cool!", sagte ich, "Aber meinst Du dann ist noch ein Termin frei? Das ist ja schon in sechs Wochen.". "Meinst Du nicht, ich kann mein Geld auch für was besonderes verwenden? Ich geh' morgen mal auf die Stadt!", sagte sie. "O.k.! Ich geh' mit!", meinte ich bestimmt! "Prima! Wo ist dann egal. Oder etwa nicht?", sagte sie. "Jo!", war ich einverstanden. Am nächsten Vormittag fuhren wir mit ihrem Mercedes Cabrio, einem W 113 von 1970, einem 280 SL, in die Stadt. Am Rathaus fanden wir zum Glück sofort einen freien Parkplatz und wir gingen zum Standesamt. Wir waren vom Glück gesegnet, denn wir kamen sofort dran und tatsächlich war am 09.09.09 auch noch ein Termin frei, den wir sofort nahmen. Wir würden um 11:50 h getraut werden! O.k., um das Glück perfekt zu machen wäre eine Trauung um 09:00 h angenehm gewesen, oder sogar 09:09 h, aber so hatten wir genug Zeit vorher, um rechtzeitig zur Trauung da zu sein. Die Standesbeamte machte zwar ein überraschtes Gesicht, als sie uns als Paar sah, aber sie meinte nur: "Wo die Liebe hinfällt!". So hatten wir genügend Zeit um ...
... unsere Papiere einzureichen und ganz gemütlich in sechs Wochen zur Hochzeit zu erscheinen. Anschliessend spazierten wir zum nahen Markt und setzten uns in eines der Strassencafés. Ich trug einen Slip, Jeans und ein T-Shirt, dazu Socken und ein paar Biker Boots, und Henny sah echt zum Anbeissen aus: Sie trug einen engen, hoch geschlitzen Rock, der nur halbwegs bis zu den Knien ging, und eine weeeit ausgeschnittene Bluse, darunter nur eine Büstenhebe aber keinen Slip und dazu hohe, rote Pumps. Keine Strümpfe! Wir bestellten jeder einen Kaffee, dazu Henny ein Wasser, weil sie noch fahren musste, und ich ein Bier. Und wir rauchten eine, oder zwei. Früher war ich ja öfters hier, als ich noch in der Nähe eine Studentenbude hatte, die mir dann aber gekündigt wurde wegen, na ja; "Eigenbedarf"! Daher hatte ich Glück, bei Henny die Einliegerwohnung zu bekommen! Die würde ich aber jetzt auch wieder räumen, da ich hoch zu Henny in die Hauptwohnung ziehen würde. Genaugenommen war ich das ja auch schon, spätestens seit Gisela da gewesen war. Jedenfalls kannte ich die Besitzer noch, das war ja auch noch nicht zu lange her, und die Freude war gross, als wir uns begrüssten. Ich erzählte kurz, wo ich jetzt war, stelle ihnen Henny als meine bald Frau vor und die beiden freuten sich für mich. Kein "Was willst Du denn mit der Alten!", oder sonst irgendetwas. Wir beide sassen Hand in Hand am Tisch und plauderten angeregt. Ab und an sah ich in die Gesichter der vorbei hastenden ...