1. Schlampe Yvonne 02


    Datum: 04.10.2024, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    ... gestehen, dass ich nichtmal einen Führerschein besaß. Klar, schnelle Karren reizten mich auf eine gewisse Art und Weise und Kerle, die schnelle Karren fuhren, hatten allein durch ihren Status eine gewisse Anziehungskraft auf mich. Diese Ausführungen behielt ich jedoch für mich.
    
    Auf die Frage, was ich denn gerne in meiner Freizeit tun würde, war ich durch die Bewerbungstrainings in der Schule schon vorbereitet. Allerdings hatte ich neben Volleyball, das ich seit über 10 Jahren im Verein spielte und immerhin in der vorletzten Damen-Liga angekommen war, recht wenige Hobbies, mit denen ich hätte Eindruck schinden können. Wiederholt fiel mir auf, dass ich scheinbar einfach so in den Tag lebte und kein konkretes Ziel, geschweige denn Freizeitbeschäftigungen hatte, die einer Erwähnung wert gewesen wären.
    
    An seinem Kugelschreiber kauend lehnte Carsten sich auf seinem protzigen Chefsessel zurück. Mit der Geste wollte er wohl nochmals unterstreichen, wer der Chef im Raum war. Der Inhaber des Autohauses, der sich in seinem Stuhl zurück lehnt und gegenüber die Bewerberin, die etwas nervös die Fragen zu beantworten hatte.
    
    „Also, Yvonne, fachlich bist du auf jeden Fall eine absolute Granate und bestimmt eine Bereicherung fürs Team." Ich lächelte ob des Kompliments und ließ Carsten fortfahren. Irgendwie klang seine Betonung auf „fachlich" so, als würde ein großes „aber" kommen. „Der Job ist ja an sich chillig und dazu noch halbwegs lukrativ. Klar, die fette Knete verdienen bei ...
    ... uns die Verkäufer, aber der Bonus wird unter den Angestellten fair aufgeteilt. Das kann schon mal ein Batzen Geld am Monatsende sein neben den Fixbezügen."
    
    Beim Punkt „Gehalt" wurde ich hellhörig, meine Aufmerksamkeit steigerte sich. Schließlich war es doch die Kohle, die mich an einem Job reizte. Mit Berufserfahrung am Empfang oder der Freude, mit Menschen zusammen zu arbeiten, konnte ich wenig anfangen -- auch, wenn ich das als Gründe genannt hatte, warum ich an dem Job so übermäßiges Interesse hatte. Aber Matze brachte aktuell kein Geld nach Hause, ich schnorrte mich bei meinen Eltern durch und am Ende des Geldes hatten wir stets zu viel Monat übrig. Das war wohl neben den heißen Fickereien zwischen Matthias und mir die stärkste Konstante unserer kurzen, aber intensiven Beziehung.
    
    „Sprich, an dem Job sind viele Bewerberinnen interessiert. Also jedenfalls mehr, als an den Werkstattjobs, die wir sonst gerade anbieten. Aber du kommst ja mit krassen Vorschussloorbeeren..." Damit spielte der Chef darauf an, dass sein Kneipenkumpane, Matthias, mein Freund war. Ich lächelte verlegen und erhoffte mir die Zusage. Irgendwie war es mir zum Teil unangenehm, dass ich trotz meines Abis nun wohl von der „Empfehlung" abhängig war, die Matthias ausgesprochen hatte. Matze selbst hatte es mit seinem Gesamtschulabschluss zum Fliesenleger gebracht, der sich jedoch eine „Auszeit" gönnte, wie er es selbst so gern bezeichnete.
    
    Carsten ließ seinen Kugelschreiber von der einen Hand in die ...
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