1. Ungewöhnliche Orte der Lust


    Datum: 10.11.2024, Kategorien: Sonstige,

    ... Shirt wollte ich nicht auf die Straße. Doch Pia sah es anders.
    
    "Geht auch so. Wir wollen auf keinen Ball, sondern uns was ansehen. Ich denke, wir werden eine ganze Zeit im Auto verbringen, da sieht es sowieso keiner!"
    
    Damit hatte sie recht. Also ließ ich es und wir verließen meine Wohnung, das Haus und saßen Minuten später in ihrem Auto.
    
    "Wohin?", fragte sie mich kurz und ich wies ihr den Weg. Navi war dafür nicht geeignet.
    
    Eine Zeit lang fuhren wir im Hafen herum, bis wir bei einem Aussichtsturm vorbei kamen, von dem man eine gute Aussicht auf den Containerterminal hatte. Er bestand aus mehreren dieser großen Kisten, die man aufeinandergestapelt hatte und auf die eine stählerne Treppe führte. Dort oben hatte man eine wunderbare Rundumsicht und ich konnte mein Wissen hervorkramen, um Pia zu erklären, was sich vor uns abspielte. Zwei der großen Containerschiffe lagen gerade fest und die Ladung wurde gelöscht. Der leichte Wind stand gut, um Geräusche mitzubekommen, die vom Hafen herüberwehten. Ein leichter Duft von Seewasser und Tang drang dabei in unsere Nasen ein. Pia atmete tief durch, blickte mit interessierten Augen über die Szene und stand eine ganze Weile dort, um das Geschehen auf sich wirken zu lassen.
    
    "Ganz schön was los! Machen die auch mal Feierabend?"
    
    "Nein, es geht Tag und Nacht so, bis auf einen einzigen Tag im Jahr. Neujahr ruht die Arbeit!"
    
    "Interessant, man möchte zu gerne wissen, was in den Kisten alles drin ist!" meinte Pia, ...
    ... drehte sich zu mir um und stellte sich mit dem Rücken an die Brüstung.
    
    "Alles, was irgendwie hineinpasst!", erklärte ich und sah ihr dabei tief in die Augen.
    
    "Und das ist eine Menge oder?", fragte sie gehaucht nach und hob vor mir langsam ihren kurzen Rock hoch. Schnell konnte ich erkennen, dass sich darunter kein weiterer Stoff befand.
    
    "Da passt auch einiges rein, besonders wenn es länglich ist und an deinem Körper hängt. Was meinst du, sollen wir es heute noch ausprobieren?"
    
    Ich starrte Pia einen Moment an und konnte sofort fühlen, dass mein Leib auf ihr Angebot reagierte. Leider wurde das Angebot sofort verdeckt, als wir Schritte auf der Treppe Stahltreppe hörten, die zu uns herauf kamen. Eine Familie, Frau mit Mann und zwei Kindern, kamen auf die Plattform, und standen wenige später neben uns, um die Aussicht zu genießen. Ich musste grinsen, als sich schnell herausstellte, dass Vater und Mutter andere Interessen hatten als ihr Nachwuchs. Sie quengelten herum, wollten lieber zu einem bekannten Schnellrestaurant und sich ein pappiges Brötchen mit Fleischeinlage in Scheibenform einverleiben. Was es um sie herum zu sehen gab, war ihnen egal. Die Eltern verdrehten genervt die Augen und gaben schließlich dem Genörgel ihrer Zöglingen nach. Zwei Minuten später wurde es ruhig. Sie fuhren mit ihrem Auto davon und wir waren alleine.
    
    "Reizt es dich, wenn man Gefahr läuft, entdeckt zu werden?", hauchte mir Pia zu, die direkt neben mir stand und mich von dort aus ...
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