1. Ungewöhnliche Orte der Lust


    Datum: 10.11.2024, Kategorien: Sonstige,

    ... Lächeln nicht verkneifen.
    
    "Du hast eine sprühende Fantasie, muss ich schon sagen!"
    
    Pia nickte und wir gingen weiter, genossen die Ruhe, die im Museum herrschte. Es waren kaum Menschen dort und wir konnten uns überall umsehen, ohne gestört zu werden. Vor einem Modell eines Segelschiffs blieb Pia stehen und sah es sich verträumt an.
    
    "Muss schön sein, ohne Motor zu fahren, sich einfach vom Wind schieben und die Seele baumeln lassen. Dazu ein leichter Wellengang und entsprechendes Schaukeln. Muss herrlich sein!" Ich sah mir das Modell an und schüttelte meinen Kopf.
    
    "Nö, so schön war es nicht, auf dem sowieso nicht!", gab ich zurück und man konnte Pia anmerken, dass ihr meine Antwort nicht gefiel.
    
    "Wieso nicht?", fragte sie und ich wies auf das Schild hin, das bei dem Modell angebracht war. Pia hatte es nicht gelesen.
    
    "Ist ein Sklavenschiff, nicht gerade ein Hotel für die Fracht, kannst es mir glauben!"
    
    Pia sah auf eine Zeichnung, die anzeigte, wie die Menschen unter Deck nebeneinander und übereinander gelegen hatten. Es mussten schreckliche Zustände unter Deck geherrscht haben. Eng, schlechte Luft und Verpflegung, ganz zu schweigen von den sanitären Zuständen. Man sagt, dass es vorkam, dass ein Drittel der Sklaven es nicht überstanden hat. Der Gewinn war trotzdem noch gewaltig. Von dem Gesichtspunkt her hat es sich für die Sklavenhändler gelohnt!" Pia betrachtete die Zeichnung länger, schüttelte sich danach und zog mich von dem Modell weg. "Trübe ...
    ... Gedanken. Wir sollten uns anderes ansehen!"
    
    Ich nickte und wir liefen durch die Gänge, bis wir alles gesehen hatten. Nach über drei Stunden verließen wir das Gebäude.
    
    "Hunger!", meinte Pia kurz und sie brauchte nicht lange dafür mich davon zu überzeugen, einen Happen zu uns zu nehmen.
    
    "Wohin?", fragte sie mich und ich sah mich um.
    
    "Kommt drauf an, was du futtern möchtest. Bulette zwischen Brötchenhälften, wie die Gören von vorhin oder was anderes?"
    
    "Gibt es hier ein Restaurant, in dem wir was essen können, was für die Seefahrt typisch ist?" "Natürlich. Fischbrötchen aus der Hand!", erklärte ich ihr und sie knuffte mich in die Seite. "Blödmann. Was Vernünftiges!"
    
    "Dort vorne auf dem Segelschiff gibt es ein Restaurant, sehr gemütlich, schön eingerichtet, die Küche ist deutsch und kann man essen. Wie wäre es damit. Ist aber nicht ganz billig!", setzte ich hinzu und Pia schüttelte mit ihrem Kopf.
    
    "Als wenn es mich interessieren würde. Da mach dir mal keine Sorgen!"
    
    Sofort zog sie mich in die Richtung des Schiffes.
    
    "Ich finde das aber nicht gut, wenn du immer alles bezahlst!", maulte ich rum, doch das ließ Pia nicht durchgehen.
    
    "Wieso? Für euch Männer ist es doch auch vollkommen normal, wenn ihr Geld ausgebt, sobald ihr die Chance wittert, das Mädel, mit dem ihr ausgeht, ficken zu können. Sieh es von der Seite aus. Ich investiere in meinen Freund. Ich muss ihn doch bei Laune halten und gut verpflegen, damit er genug Kraft und Saft für mich hat, wenn ich es ...
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