1. Die neue Sekretärin 01


    Datum: 02.01.2025, Kategorien: Erotische Verbindungen,

    1.
    
    Herr Schöneberg kochte innerlich. Er war wütend. Anita, seine Sekretärin, auf die er sich so gut verlassen konnte, kam nicht mehr. Sie war krank, eine Erkältung, und es sollte wohl länger dauern.
    
    Wenn er immer wegbleiben würde, wenn er erkältet war! Sein Betrieb konnte geschlossen werden! Er wusste, wenn er nicht da war, dann klappte überhaupt nichts. Also musste er kommen, irgendwie, damit es weiterging. Aber diese jungen Hühner! Ein bisschen herkommen, Urlaub nehmen, krankmachen und dazwischen ganz wenig arbeiten. Das war ihr Leben.
    
    Aber was sollte er dagegen tun? Er bekam von ihr eine Krankmeldung, und er musste das halt akzeptieren. Doch bei Anita kam es doch schon sehr häufig vor und das war für diese Stellung eigentlich nicht zu akzeptieren.
    
    So ging er durch seine Firma und schaute ob alles in Ordnung war und wie alles lief. Er hatte den Glauben, wenn er mit finsterer Miene herumlief, dann lief es besonders gut. Erst schaute er in die Produktion, dann in die Prüfung und schließlich in die Annahme und den Versand. Er machte seinen alltäglichen Gang. Also blieb das eine Problem, die fehlende Sekretärin, in seinem Kopf haften. Warum musste sie auch bei ein wenig Erkältung oder Grippe oder wie man das heute bezeichnete, zu Hause bleiben?
    
    Er ging ins Hauptgebäude zurück. Dort kam Frau Hinze, eine Angestellte, aufgeregt zu ihm.
    
    „Herr Schöneberg, es ist eine Bewerbung, ich meine eine Vorstellung gekommen. Die wartet in ihrem Vorzimmer. Ich drücke ihnen ...
    ... die Daumen, dass die etwas kann und den Job übernimmt!"
    
    „Ja, ja, ist ja gut. Werde mich drum kümmern!", murmelte er unwirsch und ging gleich mit dem Fahrstuhl nach oben.
    
    ‚Oh Gott, was wird wohl das für eine sein?', fragte er sich. Es war schon die vierte Bewerbung. Aber in Kürze konnte er sich selbst davon überzeugen.
    
    Als er ins Vorzimmer kam, sah er nur braune Haare und ein bisschen vom Oberkörper einer Frau. Sie saß in dem Sessel mit den hohen Lehnen. Er war fast ins Zimmer gerannt, aber jetzt blieb er stehen und betrachtete dies Bild. Dann ging er weiter und drehte sich zu ihr um. Vor ihm saß eine etwa dreißigjährige Frau. Sie hatte ein freundliches Gesicht und lächelte ihn auch gleich an. Herrliche blaue Augen hatte sie und sah ihn fest an. Sie stand auch gleich auf, als er vor ihr stand.
    
    „Oh, guten Tag. Ich bin Josef Schöneberg, der Firmeninhaber", meinte er, nun auch lächelnd.
    
    Er sah, dass sie zwar ein schlankes Gesicht hatte, aber ihr Körper war mollig. Ja, so richtig mollig. In keiner Weise fett, sondern wie er früher immer gesagt hatte, knuddelig. Er gab ihr die Hand und auch sie begrüßte ihn. Sie hatte einen festen Händedruck, wie er es mochte.
    
    „Ja, auch guten Tag. Ich bin Hanna Nordheim", lächelte sie ihn an, „ich hatte mich um die Stelle als Sekretärin beworben und nun bin ich da, um mich vorzustellen."
    
    Er schaute auf ihre weiße Bluse, die zu ihr passte und hübsch aussah. Dazu war der leicht graue Rock sehr passend. Er schaute hinunter und sah ...
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