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Flirt im Lager
Datum: 28.01.2026, Kategorien: Erotische Vereinigung,
... meiner Jeans spürte. Wir lachten zwischendurch. Fluchten. Flüsterten uns all den Schmutz ins Ohr, der uns nie peinlich war. Ich spürte, wie er in mir kam, warm, weich, zuckend, während mein ganzer Körper bebte, weil ich wusste:Das hier nimmt mir keiner mehr. Wir lagen danach da, verschwitzt, verklebt, die Bettdecke halb auf den Boden gerutscht. Seine Stirn lag an meiner Schulter, mein Finger fuhr eine Linie über seine Brust, bis zu dieser Narbe, die ich immer leckte, wenn ich zeigen wollte, dass er mir gehörte. „Du wirst doch da drüben auch Regale einreißen, oder?", murmelte ich. Er lachte leise, dieser Ton, den ich mehr liebte als alles andere. „Klar. Du weißt doch: Einmal Lagerarbeiter, immer Lagerarbeiter." Ich zog mich irgendwann an, meine Jeans, mein Hemd, mein Zopf halb im Nacken. Er stand im Türrahmen, sah mich an, als könnte er's immer noch nicht glauben, dass wir uns nicht wiedersehen würden. Kein Versprechen. Kein „Ich komm dich besuchen". Wir waren Realisten. Auch wenn's weh tat. Ich griff mir meine Tasche, drehte mich zu ihm, küsste ihn noch einmal, so lang, dass ich fast dachte, ich würde bleiben. Er hielt meinen Nacken, atmete mich ein, als wollte er mich abspeichern. „Du warst zu viel", murmelte er an meinem Mundwinkel. Ich grinste, obwohl mein Herz zog wie Sau. „Und du hast's geliebt." „Ich hab's geliebt." Ich ging die Stufen runter, roch noch seinen Flur, seinen billigen Kaffee, die Holzsplitter, die in ...
... seinen Kisten klebten. Ich dachte an all die Nächte, in denen ich an seinem Hals lag, an die Moosflecken, die Handschellen, an meinen Geschmack in seinem Mund. Alles weg. Alles da. Beides zugleich. Ich setzte mich ins Auto, drehte den Schlüssel. Ich sah sein Fenster oben — kein Licht mehr. Kein Herzklopfen mehr. Aber meins schlug noch. Immer. Ich wusste, wir würden uns nicht wiedersehen. Nicht wirklich. Vielleicht dachte ich manchmal daran, was wäre, wenn. Aber ich war Verena. Ich war zu viel. Und er war der Einzige, der's wirklich ausgehalten hatte — bis zum letzten Kuss. Und ich schwor mir: Wenn mich mal wieder einer fragt, ob ich zu laut, zu wild, zu alles bin, sage ich nur:Frag Lasse. Der mochte's genau so. Ich: Caro. Wach? Bitte sei wach. Caro: Immer. Was ist passiert, meine Schmutzprinzessin? Ich: Er ist weg. Also, er geht. Neuer Job. Andere Halle. Andere Stadt. Er hat mir heute gesagt: „Es ist besser so." Und ich hab genickt, als wär ich okay damit. Caro: Und? Bist du? Ich: Nein. Aber ja. Weißt du, es war nie für immer. Wir hatten doch nie ein „Immer". Wir hatten Moosflecken, Lagerregale, meine Knie im Dreck. Wir hatten uns, wenn wir wollten. Aber ich hab mich immer am meisten. Caro: Glaubst du wirklich, dass du ihn nicht wieder siehst? Ich: Ja. Das war unser Deal, auch wenn wir's nie ausgesprochen haben: Solange wir uns riechen können, sind wir alles. Wenn einer ...