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Nachtschicht der Begierde
Datum: 31.01.2026, Kategorien: Fetisch
Amelie war neu. 18 Jahre alt, gerade erst aus der Schule, noch in der Probezeit ihrer Ausbildung zur Krankenschwester. Alles war frisch, aufregend, ein bisschen beängstigend -- vor allem die Nachtschichten. Wenn die Gänge still wurden, die Neonlichter flackerten und das Summen der Geräte den Takt der Müdigkeit vorgab. Sie war zierlich, mit einem schmalen Körper, großen hellen Augen und langen Haaren, die sie zu einem Knoten trug, damit sie nicht ständig in ihr Gesicht fielen. Ihr Blick wirkte oft konzentriert, aber in ihren Gedanken lebte eine Welt, von der niemand etwas ahnte. Seit drei Tagen lag ER auf der Station. Zimmer 304. Motorradunfall. Komatös, stabil, keine Angehörigen. Sein Name stand nur nüchtern auf der Akte, aber sein Anblick hatte Amelie sofort elektrisiert. Groß, durchtrainiert, mit einer feinen Tätowierung am Schlüsselbein. Und dann war da noch etwas anderes -- etwas, worüber auf der Station bereits geflüstert wurde. „Hast du den schon gesehen?" hatte Lisa, die energische Kollegin, am Abend zuvor gefragt. „Der Patient in 304? Der ist... gewaltig." Amelie hatte sich nur verlegen weggedreht, aber das Bild war in ihrem Kopf geblieben. Sie hatte den Moment selbst erlebt -- beim Kontrollieren der Katheterverbindung hatte sie ihn gesehen. Es war kein kurzer Blick. Sie hatte verweilt. Und was sie gesehen hatte, ließ ihre Knie weich werden. Nicht aus Ekel. Nicht aus medizinischer Neugier. Sondern aus etwas Tieferem. Etwas Verbotenem. Die Nacht ...
... beginnt Es war nach Mitternacht, als sie wieder an Zimmer 304 vorbeiging. Der Flur war leer, alle Kollegen in Pause oder auf anderen Stationen. Die Monitore piepsten regelmäßig, das Licht im Zimmer war gedimmt. Nur eine Lampe über dem Kopfteil warf sanftes Licht auf das Bett. Sie trat ein. Die Tür schloss sich leise. Ihr Herz schlug schneller. Er lag da wie immer -- ruhig, friedlich, fast zu schön, um real zu sein. Seine Brust hob und senkte sich unter der dünnen Decke, sein Gesicht war entspannt. Aber ihr Blick wanderte weiter. Unter der Decke war es deutlich sichtbar. Eine Wölbung. Groß. Deutlich. Lebendig. Amelie trat näher. Zögernd. Ihre Finger griffen den Rand der Decke, hoben ihn ein kleines Stück. Wärme stieg ihr entgegen. Und da war er -- wie sie ihn in Erinnerung hatte. Groß. Hart. Und wunderschön in seiner rohen Männlichkeit. Sie schluckte. Ein Kitzeln breitete sich in ihrem Bauch aus. Ihre Haut kribbelte. Ihre Gedanken liefen schneller als ihr Mut. Aber dann -- mit einem tiefen Atemzug -- kniete sie sich ans Bett. Sie betrachtete ihn. Kein Mensch hatte sie je so stark berührt, ohne ein Wort zu sagen. Sie streckte die Hand aus, ganz vorsichtig, und ließ ihre Fingerspitzen über ihn gleiten. Er war warm, pulsierend -- lebendig. Ihre Atmung beschleunigte sich. Sie beugte sich vor, ließ ihre Lippen über seine Haut gleiten. Nur einen Hauch. Dann noch einmal. Schließlich küsste sie ihn. Langsam. Zart. Sie wusste nicht, was sie trieb -- nur, ...