1. Nachtschicht der Begierde


    Datum: 31.01.2026, Kategorien: Fetisch

    ... waren geschlossen, ihre Wangen rot, ihre Lippen glänzten feucht und geschwollen.
    
    Sie spürte es.
    
    Ein Beben. Ein Zucken. Ein Anspannen.
    
    Dann explodierte er.
    
    Heiß. Viel. Direkt in ihren Mund.
    
    Amelie erschrak einen Moment, aber sie schluckte. Alles. Gierig, ruhig, mit geschlossenen Augen. Die Wärme rann ihre Kehle hinab, ließ ihren ganzen Körper zittern. Sie leckte ihn danach noch sauber, küsste die empfindliche Haut wie zum Abschied.
    
    Dann richtete sie sich auf. Zog ihre Kleidung zurecht. Schaute ihn ein letztes Mal an.
    
    „Du gehörst mir. Wenigstens heute Nacht", flüsterte sie.
    
    Als sie das Zimmer verließ, war ihr Schritt weich, ihre Beine noch immer leicht zitternd. Doch ihr Blick -- der war heller. Fester. Sie war nicht mehr das schüchterne Mädchen von gestern.
    
    Sie war erwacht.
    
    Amelie war noch benommen, als sie in den kleinen Personalraum trat. Die Neonröhre summte über ihr, die Kaffeemaschine blubberte leise. Ihre Haut glühte, obwohl sie sich äußerlich gefasst gab. Niemand durfte etwas merken. Niemand.
    
    Doch dann hörte sie die Tür hinter sich.
    
    „Hey..."
    
    Die Stimme war leise, fast beiläufig -- aber Amelie zuckte trotzdem zusammen.
    
    Es war Jana. 18, genau wie sie. Auch im ersten Ausbildungsjahr. Große, grüne Augen, volle Lippen, ein leicht verlegener Blick, der aber oft mehr wusste, als er zeigte.
    
    „Alles okay bei dir?" fragte Jana, während sie sich einen Becher Wasser einschenkte. „Du wirkst... aufgedreht."
    
    Amelie zwang sich zu lächeln. ...
    ... „Bin nur müde."
    
    „Müde?" Jana trat näher, sah sie direkt an. „Du warst ganz schön lange bei Zimmer 304."
    
    Stille.
    
    Amelie sagte nichts.
    
    Jana hob eine Augenbraue. „Ich hab gesehen, dass du reingegangen bist. Kurz nach Mitternacht. Und erst... Minuten später wieder raus."
    
    Amelies Herz schlug schneller.
    
    „Was hast du da gemacht?" fragte Jana leise, ihre Stimme war keine Anklage -- eher neugierig. Und ein bisschen... heißer, als sie sein sollte.
    
    „Kontrolle. Katheter, Vitalzeichen", sagte Amelie schnell, fast zu schnell.
    
    Jana trat noch näher. Jetzt waren sie nur noch einen halben Meter voneinander entfernt. Ihre Stimme war ein Flüstern. „Amelie... ich hab ihn auch gesehen."
    
    Amelie schwieg.
    
    „Seinen Schwanz", flüsterte Jana. „Der ist riesig. Ich hab noch nie sowas gesehen. Ich hab mich fast nicht getraut, ihn anzufassen, als ich helfen sollte, ihn zu waschen."
    
    Ein Knistern lag in der Luft.
    
    Jana biss sich auf die Lippe. Dann fragte sie leise: „Hast du's gemacht?"
    
    Amelie sah sie an. Ihre Augen verrieten alles.
    
    Jana lächelte schief. „Krass... du hast wirklich...?"
    
    Amelie nickte kaum merklich.
    
    Einen Moment lang war es still. Dann trat Jana noch näher. „Wie war's?"
    
    Amelie schluckte. Ihre Stimme war rau. „Unbeschreiblich."
    
    Jana schaute auf ihre Lippen, dann flüsterte: „Ich will's wissen. Alles. Ich mein... wenn du's erzählen willst."
    
    Amelie zögerte. Dann, fast flüsternd: „Ich hab ihn zuerst nur berührt. Dann... in den Mund genommen. Und ...
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