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Susanne und Martin, eine Kurzgeschichte über die Zweideutigkeit von Worten.
Datum: 03.02.2026, Kategorien: BDSM
... Wohnung. Aber da total betrunken, lief dort nichts und Martin schlich sich am Morgen leise aus der Wohnung als er bemerkte wo er war. Bettina war natürlich sauer und steckte Susanne am anderen Tag: Martin hat gestern Nacht eine andere gebumst! Susanne ging hoch wie eine Rakete und stürmte nach Hause. Als sie dort auf Martin traf schrie sie ihn an: Du schläfst mit anderen, das wirst du büßen! Als Martin zu einem Erklärungsversuch ansetzte schrie sie: Du brauchst nichts zu erklären! Du wirst einfach nur büßen und du wirst ab sofort im Gästezimmer schlafen und dich auch sonst selbst versorgen! Dann stürmte sie aus der Wohnung. Ok dachte Martin, sie wird wieder runterkommen, holte sein Bettzeug und richtete sich im Gästezimmer ein. Der Rachetag kam schon nach zwei Tagen: Auf einer Feier des Golfvereins schnappte sich Susanne einen "Jüngling" und hatte grottenschlechten Sex in einem der Vereinsräume. Danach stürmte sie nach Hause und teilte Martin mit: So jetzt sind wir quitt! Ich habe gleichgezogen! Ich hatte den besten Sex meines Lebens mit einem anderen! Es war so gut, dass ich das jetzt öfters will! Martin war entsetzt und meinte dann traurig: "Ok, es war meine Schuld und ich beklage mich nicht. Allerdings bevor ich darauf reagiere muss ich nachdenken. Ich gehe jetzt angeln zum runterkommen und zum Nachdenken. Heute Abend können wir dann darüber reden." Er holte sein Angelzeug und ging. Susanne war verblüfft, damit hatte sie nicht gerechnet. Dann kam ihr in den Sinn: ...
... Nachdenken, runterkommen und reden hätte auch sie praktizieren können, dass wäre vernünftiger gewesen. Achwas! Er hat eine andere gebumst und das sollte er büßen. Als Martin nach einigen Stunden zurück war frage er: Können wir jetzt reden? Als sie sagte: "Ok sag was du zu sagen hast." Fing Martin an: Ja ich habe Mist gebaut, ich war im Bett mit einer Anderen, was dort passiert ist weiß ich nicht, ich war zu betrunken. Dass du dann gleichgezogen hast war dein gutes Recht und ich akzeptiere das. Was mich allerdings sehr verletzt hat waren deine Worte: "...das war der beste Sex meines Lebens und das möchte ich jetzt öfters...". Das bedeutet für mich: Du brauchst mich nicht mehr und du holst dir Sex bei anderen, die es besser können wie ich. Daraus ergeben sich für mich zwei Optionen: Zum einen Scheidung. Bei dieser Option würde ich alles verlieren: Meine Frau, mein Heim, meine Arbeit, die Firma, die ich mit aufgebaut habe. Diese Option möchte ich nicht. Zum anderen: Wir vereinbaren für ein Jahr eine offene Beziehung. Jeder kann tun und lassen, was er will ohne Rechenschaft ablegen zu müssen. Das bedeutet: Soviele Sexabenteuer wie man will, soviele Partys und sonstige Vergnügen wie man will, etc. Nach einem Jahr schauen wir wo wir stehen und entscheiden dann wie es weitergeht. Diese Option würde ich bevorzugen. Susanne wurde mit jedem Wort ruhiger, was hatte sie losgetreten? Sie hatte in ihrer Wut Dinge gesagt, die gelogen waren und er hat dann falsche Schlüsse daraus gezogen, sie ...