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Susanne und Martin, eine Kurzgeschichte über die Zweideutigkeit von Worten.
Datum: 03.02.2026, Kategorien: BDSM
... schnell wie möglich beenden! Martin blieben die Partyvergnügungen seiner Frau nicht verborgen. Auch wenn sie morgens mit dem Taxi von ihren Sexabenteuern nach Hause kam registrierte er. Nach nicht ganz drei Monaten hielt es Martin nicht mehr aus: Ok, sie kommt ohne mich aus, hat genügend Liebhaber, ich beende das jetzt, ich verlasse sie. Er wusste, dass in Krisengebieten Experten als freie Mitarbeiter gesucht werden , die zwar sehr gut bezahlt werden, aber eine nicht so hohe Lebenserwartung hatten. Ich spiele "Russisch Roulette", sollte ich überleben fange ich ein neues Leben an. So suchte er Angebote raus und machte eine Liste seiner Habseligkeiten - nach dem Ehevertrag war das nicht viel - er würde fast alles verlieren. Diese Liste unterteilte er in: Einlagern, spenden, Müllkippe. Susanne die unbedingt ein Gespräch wollte, fand diese Liste und war entsetzt: Er will gehen, er will sein Leben riskieren, er spielt Russisch Roulette. Das muss sie unbedingt verhindern, aber wie? Plötzlich fiel ihr ein: Ich schreibe ihm ein Zeugnis. Dieses Zeugnis gab sie ihm an anderen Tag mit den Worten: "Ich habe zufällig erfahren, dass du gehen willst." Ja, sagte er, hier hält mich nichts mehr, mir ist klar dadurch werde ich alles verlieren: Meine Frau, mein Heim, meine Arbeit, mein Lebenswerk, quasi die letzten 30 Jahre meines Lebens. Aber so wie mein Leben jetzt ist, möchte ich es nicht weiterführen. Diese Antwort traf Susanne schwer: Was habe ich getan, ich habe einen geliebten ...
... Menschen, meinen Mann, fast zerstört. Sie drehte sich schnell um und rannte förmlich in die Küche. Dort heulte sie erst einmal 5 Minuten. Martin nahm sein Zeugnis und ging in sein Büro um es zu lesen. Was er dort las hätte ihn fast vom Stuhl gehauen: Zeugnis für Herrn Martin Lauber. Herr Lauber ist der beste Ehemann, den ich mir wünschen kann. Er ist liebevoll, aufmerksam, außergewöhnlich, auf ihn kann ich mich immer zu 100% verlassen, er ist vertrauenswürdig und charakterstark - ein Mann für alle Fälle! Die Noten im einzelnen: Bewertung als Ehemann: 1***; Bewertung als Liebhaber: 1****; Pflichterfüllung in Haus und Hof: 1****; Pflichterfüllung in der Küche: 1**; Pflichterfüllung im Zusammenleben: 1***; Pflichterfüllung als Beschützer der Zweisamkeit: 1***. Zusammenfassend ist zu sagen: Herr Lauber ist durch nichts und keinen zu ersetzen. Ich liebe ihn über alles und würde alles tun, damit er bei mir bleibt. Ich liebe dich über alles Susanne. Als Martin das Zeugnis zum zweiten Mal gelesen hat, fragte er sich: Was habe ich übersehen, wo bin ich falsch abgebogen? Ich muss heute Abend, spätestens morgen mit ihr reden. Er war den ganzen Tag unkonzentriert und machte kleine Fehler. Als er dann gegen 2 Uhr auf dem Gerüst stehend noch eine Abschlussmessung machen wollte passierte es: Er bekam einen Stromschlag, zucke zurück und stürzte aus 3 Meter Höhe vom Gerüst. Zum Glück konnte er seinen Sturz noch so beeinflussen, dass er einigermaßen glimpflich verlief. Er schlug mit der ...