1. Ein Fehltritt und seine Folgen


    Datum: 05.02.2026, Kategorien: Sonstige,

    ... aber versprochen haben, es mir nicht zu sagen. Nur so viel, er leidet wie ein Hund. Mir sieht man es an und auch wenn sie wissen, wer Schuld an dieser Situation hat, meinen sie, dass er mit mir sprechen sollte.
    
    Und dann kommt der nächste Tiefschlag. Ich bin schwanger. Die nächsten Tage liege ich nur im Bett und heule, grübele und denke an eine Abtreibung. Als ich mit meinen Eltern darüber spreche, rastet mein Vater aus.
    
    "Sag mal, bist du eine Mörderin? Was kann das Kleine unter deinem Herzen für seine Herkunft? Weißt du genau, wer der Vater des Kleinen ist? Ist es sicher der Arsch, den du in der Dusche so sehr aufgefordert hast, dir ein Kind zu machen. Oder könnte nicht auch dein Mann der Vater sein oder hab ihr nicht miteinander geschlafen. Auch wenn ich nicht genau weis, wer der Vater ist, wer die Mutter ist, weis ich und zu mindestens zu 50 % ist es dein Erbgut und nochmal, ich habe keine Mörderin erzogen. Also bekomme das Kind und sei ihm eine gute Mutter. Oder willst du auch auf das Niveau dieses Trainers sinken."
    
    Sie versprachen mir fest, dass sie mich unterstützen und auch später für mich und das Kleine da sein würden. Ich habe lange mit mir gerungen und mir dann gesagt, dass ich das Kind auch später noch weg geben kann.
    
    Von Manfred hörte ich nichts, aber auch gar nichts. Ich sehnte ihn herbei, sehnte mich nach seinen starken Armen, nach seinem Lachen, nach seinen streichelnden Händen und natürlich auch nach dem Sex mit ihm. Andere Männer interessierten ...
    ... mich nicht, ließen mich kalt und wenn sich schon ein Mann für mich interessierte, verglich ich ihn mit Manfred und schon war alles klar.
    
    Die Monate vergingen und dann war er da, mein Sohn Maik. Meine Mutter, die stolze Oma, meinte nach dem ersten Sehen, wie Manfred. Ich liebte den kleinen Knirps von dem Augenblick, als ich ihn das erste Mal sah und mir wurde klar, dass ich ihn auch lieben würde, wenn Manfred nicht der Vater wäre. Aber er war es. Man sah es und ich liebte ihn noch mehr.
    
    Meine Eltern unterstützten mich immer und überall. Mit den Mietern der Einliegerwohnung in ihrem Haus hatten sie einen Deal abgeschlossen und richteten sie für mich und meinen Sohn ein. Es war nicht einfach für mich und wenn ich nicht meine Eltern gehabt hätte, wäre ich wohl verzweifelt. So aber konnte ich bald wieder arbeiten und wir kamen über die Bühne. Manfred meldete sich auch jetzt noch nicht bei mir, aber er zahlte jeden Monat eine recht großen Betrag auf mein Konto. Ich überwies den Betrag auf ein extra Konto und sparte für meinen Sohn.
    
    Der kleine Maik machte sich blendend und ich war happy. Er war mein Sonnenschein und ich glaube, ich übertrug all meine Liebe auf diesen kleinen Mann.
    
    Was ich nicht wusste, war, dass meine Eltern zu Manfred engen Kontakt hatten und diese rege an der Entwicklung ihres Enkelkindes, seines Sohns, Anteil nahm.
    
    Heute war der dritte Geburtstag meines Lieblings. Ich hatte schon um 16 Uhr Feierabend und dann eine Woche Urlaub und wollte mit meinem ...
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