1. Ein Fehltritt und seine Folgen


    Datum: 05.02.2026, Kategorien: Sonstige,

    ... haben. Noch mal überstehe ich eine Trennung nicht."
    
    "Keine Angst, Kleines. Ich bin doch da und wenn du es willst, bleiben wir auch zusammen."
    
    Beschwingt lief ich mit Maik zu meinen Eltern und freute mich, dass bei ihnen der Frühstückstisch für uns gedeckt war und mein Kleiner auch gleich sein Müsli mampfte. Ich war immer noch total aufgeregt und wartete auf meinen Mann. Er kam, begrüßte meine Eltern, als ob er sie jeden Tag sehen würde, strich seinem Sohn liebevoll über die Haare und zog mich kurz an sich und küsste mich. Er küsste mich und ich bekam weiche Knie. Er küsste mich vor meinen Eltern und ich wurde feucht. Es war umwerfend.
    
    Etwas zittrig schenkte ich ihm Kaffee ein und fragte, was er essen wolle. Wie immer, Schatz, brachte mich zum Heulen und ich presste mich an meinen Mann und weinte ihm das T-Shirt nass. Meine Mutter hatte ebenso Tränen in den Augen und Vater konnte es mal wieder nicht lassen.
    
    "So Kinder, nun sind genug Tränen geflossen. Trinkt euren Kaffee und esst ordentlich. Maik braucht bald Bewegung."
    
    Ich konnte fast Nichts essen, sah immer nur meinen Mann an und langsam wurde mir klar, er ist wieder da, ich habe meinen Mann wieder.
    
    Nach dem Frühstück gingen wir Drei ein wenig spazieren und Manfred nahm meine Hand und an seiner anderen hielt sich Maik fest. Beim großen Spielplatz setzten wir uns und sahen unserem Sohn zu. Ich strahlte und drückte mich an meinen Mann.
    
    "So meine Lieben. Jetzt müssen wir aber los. Biene, du hast jetzt ...
    ... genau 2 Stunden Zeit. Du packst für euch die Koffer und dann fahren wir Drei in den Urlaub. Zuerst zu meinen Eltern und dann für mindestens 2 Wochen in ein wunderschönes Ferienhaus an einem sehr schönen See."
    
    "Schatz, sehr gerne, aber ich habe nur eine Woche Urlaub."
    
    "Es ist alles erledigt. Deine Chefin wünscht dir einen schönen Urlaub und ich glaube, es wird mir gut tun, viel Zeit mit meinem Sohn zu verbringen und natürlich mit dir, meine kleine Ehefrau."
    
    Auch wenn die Mütter etwas verwundert schauten, saß ich auf dem Schoß meines Mannes und küsste ihn wie ein junges frisch verliebtes Mädchen. Ich war überglücklich und brauchte über drei Stunden bis ich die Sachen zusammen gesucht hatte und Manfred uns in seinen großen Wagen verfrachtet hat. Mutter und Vater machten den Eindruck, dass sie alles schon gewusst hätten und verabschiedeten uns herzlich. Vater drückte mich und flüsterte mir leise zu.
    
    "Mädchen, verbock es nicht. Solche Chance kommt nie wieder."
    
    "Papa, ich weis und ich werde sie nutzen. Ich will diesen Mann und wie ich ihn will."
    
    Manfreds Eltern begrüßten uns mehr als herzlich. Sie nahmen mich in die Arme und es fiel nicht ein Wort über die fast vier Jahre der Trennung. Ihren Enkelsohn liebten sie sehr, auch wenn sie ihn fast nur von Bildern und Videos kannten und wollten uns gar nicht weg lassen.
    
    Dann verbrachten wir über 2 Wochen an der Müritz in einem sehr schönen Ferienhaus in einer großen Feriensiedlung mit allem Komfort. Und wir kamen uns ...