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Eine Ehe am Rande des Abgrundes und zurück
Datum: 05.02.2026, Kategorien: Sonstige,
... Irgendwann habe ich es aufgegeben, ihr meinen Standpunkt klar zu machen. War wohl ein großer Fehler. Es gab nur selten Probleme in unserer Ehe und die hatten fast immer mit ihren Eltern und deren Art des Verwöhnens ihrer Prinzessin zu tun. Und das besonders in den ersten Jahren unserer Ehe. Gabi war es gewöhnt, dass ihr ihre Eltern jeden Wunsch erfüllten und übertrug diese Erwartungshaltung auf mich. Und in den ersten Jahren unserer Ehe war es mir aber nicht möglich, ihr jeden Wunsch zu erfüllen. Nach einer sehr emotionalen Auseinandersetzung sah mich meine geliebte Gabi lange schweigend an und dann nahm sie meine Hand und zog mich ohne Worte in unser Schlafzimmer und meinte nur zu mir. "Schatz, verzeih mir mein egoistisches Verhalten. Du hast ja Recht und ich liebe dich doch sehr. Bitte verzeih mir und liebe mich." Der Abend und die Nacht war eine einzige Orgie aus Sex und nochmal Sex. Mal wild und dann wieder zärtlich und voller Liebe. Nie wieder gab es übertriebene Forderungen meiner Frau, nur manchmal forderte sie mich beim Sex mehr als ich zu leisten fähig war. Und ein kleiner Riss trat auf, als wir feststellten, dass es mit Nachwuchs nicht klappen wollte. Wir ließen uns zwar untersuchen, aber das nur, weil ich es wollte. Gabis Frauenarzt sagte uns, dass es für das Ausbleiben einer Schwangerschaft keine Gründe gibt, die in der Gesundheit beider Partner liegen. Schon damals hatte ich den Verdacht, dass es nicht die ganze Wahrheit war. Auch auf meine ...
... Nachfragen blieb er bei dem Gesagten. Es gibt keine gesundheitlichen Gründe. Da mich zu dieser Zeit meine Firma sehr in Anspruch nahm, waren meine kleinen Zweifel bald vergessen. In den Hintergrund geschoben. Und meine Frau gab mir auch keinen Grund, an ihrer Liebe zu mir zu zweifeln. Gabi war und ist nicht dumm. Sie hat studiert und auch ihren Abschluss als Finanzwirtin mit na so einigermaßen gutem Ergebnis gemacht. Gleich nach dem Studium ist sie bei einer der großen deutschen Banken eingestiegen und arbeitet dort im Kreditbereich. So richtigen Ehrgeiz habe ich bei ihr aber nie feststellen können. Eher betrachtete sie die Arbeit als notwendiges Übel. Gerade in der Zeit des Aufbaus meiner Firma war ihr Einkommen für uns als Ehepaar aber Gold wert. Jetzt war das schon anders. Heute sind die Gewinne meiner Firma recht gut und auch nach Steuern habe ich ein mehr als gutes Einkommen. Und genau hier stutzte ich und mir fiel eine etwas gemeine Sache ein. Und ich machte mich gleich an die Recherche. Da hier einige juristische Dinge zu beachten waren, rief ich einen mir vom Studium gekannten Juristen an und verabredete mich mit diesem. Da ich bei meiner Eheschließung keinen eigenen Ehevertrag aufgesetzt und abgeschlossen hatte sondern den von den Eltern meiner Frau entworfenen Vertrag unterschrieben hatte, fragte ich mich, ob meine Frau bei einer Scheidung ein schönes Stück vom großen Kuchen bekommen würde. Und so wie ich ihren Liebhaber kenne, wird er ihr hilfreich zur Seite ...