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Besuch vom Briefträger 11
Datum: 11.02.2026, Kategorien: Erstes Mal
... schnellen Sex mehr. Christa und Max sind was anderes." Ich hörte ihr schweigend zu und verstand sie gut. Immer das Warten auf ein Lebenszeichen von Birgit war ähnlich nervig, nur dass wir, wenn wir uns trafen, viel Zeit miteinander hatten, und keine Zeitnot. „Also machst du endgültig Schluss mit ihm. Ich kann es verstehen." Lilli war natürlich ein entzückender Anblick in ihrem kurzen Nachthemd, mit den langen nackten Beinen. Trotzdem war uns beiden jetzt nicht nach weiterem Sex zu Mute. Ich hatte mit meinen Eltern ausgemacht heute nicht zum Essen zu Hause zu sein. Lilli und ich zogen uns warm an, fuhren mit der Straßenbahn an den westlichen Stadtrand und machten einen langen Winterspaziergang. In einem Gasthaus am Weg aßen wir zu Mittag und ich lud Lilli zum Essen ein. Meine Finanzen aus Taschengeld und Sold reichten. Lilli erzählte mir von ihrer Familie, die Eltern sehr katholisch, jeden Sonntag in die Kirche. „Ich bin jede Woche zu den katholischen Jungscharen geschickt worden, damit ich eine brave Christin werde. Sie wissen zum Glück nicht, was ich in Wien so aufführe." Lilli lachte laut auf. „Wien ist für sie ein Sündenpfuhl, aber wie sie gehört haben, dass ich von einem Arzt und Spitalsdirektor eine Wohnung zur Verfügung habe, waren sie beruhigt. Wenn die wüssten." Wieder lachte sie laut auf, jetzt allerdings gemeinsam. „Der Pfarrer, der Arzt, der Bürgermeister, der Lehrer, die sind für meine Eltern unantastbar, alles, was die machen, ist gut und ...
... richtig." „Was machen die denn Böses." „Der Pfarrer geht gerne mit den Ministranten runter zum Teich baden und schaut ihnen gerne beim Umziehen zu. Der Bürgermeister ist der größte Bauer im Ort und hat die fünfzehnjährige Tochter von Bekannten geschwängert. Das Kind wurde zur Adoption freigegeben und den Eltern Schweigegeld bezahlt. Und der Lehrer verprügelt regelmäßig seine Frau und seine Kinder. Die erzählen dann immer, sie hätten sich beim Spielen im Wald verletzt. Meine Eltern sind immer überzeugt, dass die Erzählungen der Täter stimmen und alles nur böse Verleumdungen sind." „Das klingt wirklich alles sehr böse. So schlimme Geschichten kenne ich nicht. Wobei die Erzählungen gestern von Christa auch nicht schlecht waren." Mit den gegenseitigen Erzählungen über unsere Familien und unsere Kindheit fuhren wir wieder zurück in Lillis Haus. Es war bereits später Nachmittag und ich machte mich wieder auf den Weg nach Hause und dann in die Kaserne. Wir umarmten und küssten wir uns und versprachen uns bald wiederzusehen. Beim nach Hause fahren dachte ich auch darüber nach, ob ich mich endgültig von Birgit trennen sollte, um einerseits ihr das Leben leichter zu machen und für mich die Möglichkeit zu finden eine richtige Beziehung mit einem Mädchen im passenden Alter zu beginnen. Auch in den nächsten Wochen wartete ich natürlich auf ein Lebenszeichen von Birgit, allerdings war bis Weihnachten Funkstille. Mit Lilli hab ich vor Weihnachten noch telefoniert und im neuen Jahr haben wir ...