1. Dämonische Lust Teil 09


    Datum: 12.02.2026, Kategorien: Sci-Fi & Fantasy,

    ... durch und sein Dämon..." Sie schüttelte sich. "Armes Mädchen."
    
    Saban sah sie eisig an. "Verzeihung, aber meine Herrin braucht glaube ich keinen Kommentar des Kampfes."
    
    Sie ignorierte ihn. "Oh, sie verliert aber eine Menge Lebensenergie! Autsch, Bein gebrochen, das muss ziemlich wehtun."
    
    Saban stand blitzschnell neben ihr. Er legte ihr sanft eine Hand um die Kehle. "Ich habe dir gesagt, du sollst die Klappe halten."
    
    "Hey! Anita! Kontrolliere deinen Dämon!", japste sie mit vor Angst weit aufgerissenen Augen, als Saban fester zupackte.
    
    Ich warf ihm einen bösen Blick zu. "Saban-", setzte ich an und er ließ sie sofort los.
    
    "Ich dachte, es würde Euch nervös machen", erklärte er, als er an meine Seite zurückkehrte.
    
    Ich öffnete den Mund um etwas zu sagen, aber die Gesellin schnitt mir das Wort ab. "Anita, bist du bereit?", fragte sie, während sie sich noch immer die Kehle rieb und mich unfreundlich ansah.
    
    "Bereit", bestätigte ich.
    
    "Okay, bereit auf dieser Seite. Auf drei?"
    
    "Ja", bestätigte der Spiegel. "Auf drei."
    
    "Eins, zwei, drei." Und der Schildzauber verschwand. Mit rasendem Herz betrat ich unter dem Geschrei der Menge die Arena.
    
    Saban
    
    "Du hast meine Erlaubnis deine Gestalt zu verändern", sagte meine Herrin, während sie sich in einen blau um sie wirbelnden Schildzauber hüllte. "Und Trev und seinen Dämon zu verletzen oder zu töten."
    
    Ich spürte, wie die Bindung sich leicht verschob, nickte und richtete meinen Blick quer über die Arena ...
    ... fest auf Trev, den Zauberer, den ich töten musste und das riesige Biest, das sein Dämon war. "Es wird geschehen wie Ihr befehlt, Herrin", versprach ich. "Er wird sterben."
    
    Dann stürmte ich vor. Ich wich einem Feuerball aus, der hinter mir harmlos zu Boden fiel und brutzelnd erlosch. Den nächsten Feuerball blockte ich ab, damit er Anitas Schild nicht treffen konnte. Das tat ein bisschen weh, war aber erträglich.
    
    "Kümmere dich nicht darum, mich zu beschützen!", rief Anita. "Ich kann mich selbst verteidigen. Greif Trevs Schild an!"
    
    "Marmoth!", befahl Trev seinem Dämon. "Greif an!"
    
    Der massige Dämon nahm seinen Kopf runter und stürmte los. Ich packte ihn bei den Hörnern und schleuderte ihn durch die Luft, während ein wie elektrisch aufgeladen britzelnder Fluch an mir vorbei Richtung Anita flog. Sie schrie auf, als er ihren Schild traf, der dem Angriff aber standhielt. Marmoth griff mich Trevs Befehlsgeschrei folgend erneut an. Dieses Mal materialisierte ich ein Schwert und rammte es dem Ungetüm tief in den Leib. Es wurde Zeit, den Dämon kampfunfähig zu machen. Ich machte mich daran, ihm die Beine abzuhacken, als ein weiterer Energieblitz an mir vorbei zuckte. Dieses Mal kam er aus Anitas Hand und raste in Richtung Trevs Schild.
    
    Er lachte. "Ist das alles was du-" Dann wurde er blass, als der Boden unter ihm anfing zu beben. Er hechtete zur Seite und schaffte es gerade so, nicht in die Spalte in der Erde zu stürzen, die Anita quer durch die Arena geöffnet hatte. Das ...
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