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Dämonische Lust Teil 09
Datum: 12.02.2026, Kategorien: Sci-Fi & Fantasy,
... zu. "Als Erstes kannst du das Mädchen behalten", sagte Evona. Ich wand mich in Sabans Armen und befreite meinen Mund. "Meisterin Evona, bitte!", fing ich an. Sie machte eine Geste. Ich erkannte den Spruch noch bevor er mich traf. Ich kämpfte so gut ich konnte dagegen an, aber konnte nicht verhindern, dass ich einen unruhigen Schlaf fiel. Saban Meinen Augen begannen rot zu glühen, als Anitas sich schlossen. "Wenn du ihr wehgetan hast...", drohte ich. Evona schüttelte den Kopf. "Nein, nein, ich käme nicht im Traum darauf, dir deine Beute zu nehmen. Sie schläft nur. Sie wird in einer Stunde oder so wieder aufwachen. Genug Zeit für uns, um zu reden." Ich lauschte Anitas Herzschlag. Er war langsam, aber regelmäßig. Ich nickte. "Also gut." "Mein Wunsch ist nur, das Königreich zu beschützen", erklärte mir Evona. "Wir werden dir nicht erlauben, hier zu herrschen. Ich denke, ich habe bewiesen, dass ich deinen Anker jederzeit zerstören kann, wenn ich es will. Ich würde diese Angelegenheit allerdings lieber gütlich klären, damit niemand sonst zu Schaden kommt. Wenn ich dich in Frieden lasse, wirst du sie erledigen und dann in die Hölle ...
... zurückkehren?" Ich hatte nicht vor, Anita zu erledigen, wie sie es ausgedrückt hatte, aber es gab keinen Grund Evona das zu erzählen. "Drei Tage", erwiderte ich. "Ich werde drei Tage in Anitas Zimmer verbringen. Du wirst dafür sorgen, dass genug Essen und Wasser für sie geschickt wird und dass wir nicht gestört werden. Im Gegenzug werde ich nicht versuchen, die Herrschaft über dieses Land zu übernehmen. Einverstanden?" Evona nickte. "Einverstanden. Denk daran; Wenn du unsere Vereinbarung brichst, kann ich die Dinge sehr unangenehm für dich werden lassen." "Und ich für dich. Aber ich sehe keinen Grund, warum unsere Übereinkunft nicht funktionieren sollte", sagte ich. "Das tue ich auch nicht", sagte Evona. "Also, stört es dich, wenn ich dich zu Anitas Zimmer begleite?" "Ganz und gar nicht", antwortete ich mit einem Lächeln, dass nicht ganz meine Augen erreichte. Am Ende würde ich sie dafür bezahlen lassen, dass sie meine Anita so einfach aufgegeben und dem, ihrer Meinung nach, sicheren Tod überlassen hatte. Aber nicht heute, entschied ich. Ich blickte mit einem Lächeln auf meine schlafende Anita hinab. Heute hatte ich Besseres zu tun.