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Annika auf der Alm
Datum: 17.02.2026, Kategorien: Erotische Vereinigung,
... Figuren, die er in seiner Freizeit schnitzte. Karl bewunderte Susanne. Vielleicht liebte er sie auch, dachte Annika, ohne dass sie eine genaue Vorstellung hatte, was das hier eigentlich bedeutete. Dabei ließ er es nie an Respekt mangeln. Wie eine Gämse tänzelte Karl mühelos auf dem schmalen Grat zwischen Susanne als Herrin und als Frau entlang. Aber das Erstaunlichste für Annika war, dass dieses komplizierte Verhältnis keinerlei Auswirkungen auf Karls Umgang mit Bauer Benedikt hatte. Die beiden arbeiteten den ganzen Tag zusammen, verstanden sich blind und wussten, dass sie sich aufeinander verlassen konnten. Wie die Bäuerin wusste auch Benedikt, dass der Hof ohne diesen Knecht nicht so gut funktionieren würde. "Ein Glück, dass wir Karl haben", sprach der Bauer eines Abends zu seiner Frau, als alle vor dem Haus saßen und rauchten. "Er legt sich diesen Sommer wieder einmal mächtig in Zeug. Glaubst du nicht auch, Sannerl, er hat eine Belohnung verdient?!" "Natürlich, verdient hat er sie immer, bekommen tut er sie viel zu selten. Was wäre denn eine angemessene Belohnung für dich, Karl?" "Ich brauche keine Belohnung, dir zu dienen reicht mir, wenn es dir beliebt", murmelte Karl bescheiden. Für Annika hörte es sich wie ein einstudierter Dialog an, ein kleines Theaterstück, das die drei da aufführten. Außer ihr wussten alle schon, was die Auflösung sein würde, die Susanne gleich darauf aussprach: "Dann dien mir zu meinem Belieben." Damit stand Susanne auf, ...
... hielt Karl die Hand hin, die der Knecht ergriff und beide verschwanden ins Haus. Benedikt rauchte schweigend weiter und Annika saß dabei und fragte sich wieder einmal verwirrt, wie es weitergehen würde. Als der Bauer fertig war und seine Pfeife an dem Holzklotz, auf dem er saß, ausgeklopft hatte, verkündete er die Nachtruhe. Alles war wie gewohnt. Doch dann geriet Annika schon wieder aus dem Konzept, als der Bauer eine Frage im Aufstehen an sie richtete: "Annerl, hat dir eigentlich schon ein Mann beigewohnt? Ich weiß nicht, wie das bei euch ist. Bei uns im Dorf fangen die jungen Leute damit etwas später an, einige hier auf der Alm viele, wenn sie Hochzeit halten." "Äh... also nein... ich bin noch ziemlich unerfahren", stotterte Annika. Sie hatte nicht das Gefühl, sie müsste vor dem Bauern etwas verheimlichen, auch wenn sie sicher nicht ihre Komplexe und die gescheiterten Versuche mit den Jungs auf ihrer Schule anzubandeln mit ihm diskutieren wollte. Dazu hatte sie Julia. "Das ist gut und richtig für ein Madl wie dich. Und das soll auch so bleiben. Dieses Geschenk an deinen Bräutigam soll dir keiner wegnehmen." Sie standen schon am Waschplatz, als Annika, die aus Gewohnheit den Stapel mit den Handtüchern genommen hatte, unschlüssig wurde. Benedikts erwartungsvoller Blick sagte ihr, dass es heute ihre Aufgabe war, den Bauern zu waschen. Sie legte die Handtücher weg, schnappte sich Schüssel und Tuch und verfuhr, so wie sie es von Susanne kannte. Die Handgriffe waren ...