1. Annika auf der Alm


    Datum: 17.02.2026, Kategorien: Erotische Vereinigung,

    ... war hier nicht viel mehr Platz als für ein Bett und eine Kommode. Das Bett war jedoch so groß, dass es wohl für drei Personen reichen würde. Ihr Führer lag bereits ausgestreckt in der Mitte des Bettes.
    
    "Hab ich's nicht gesagt, ist schön auf der Alm. Wir werden schlafen wie die Babys."
    
    Annika war unschlüssig, ob sie sich wirklich dazulegen sollte. Vielleicht wäre es möglich, wenigstens heute Nacht in der anderen Kammer zu schlafen. Als Eingewöhnung. Da kam Susanne herein und schob Annika von hinten aufs Bett. Es gab wohl keine andere Option. Zu Annikas Erleichterung bekam jeder von ihnen ein eigenes Bettlaken zum Zudecken. Nachdem sie sich eingewickelt hatte, entspannte Annika sich sofort. Es dauerte keine zwei Minuten, da war sie auch schon eingeschlafen, eingelullt von dem Gespräch, das Alois und Susanne nun fortsetzten.
    
    Als Annika wieder aufwachte war es stockdunkel. Es roch nach Holz und es knackte in allen Ecken. Wo war sie? Ach ja, die Alm. In der Dunkelheit ganz nah unterhielten sich die Bäuerin und ihr Gast immer noch oder schon wieder. Aber der Ton hatte sich geändert. Sie tuschelten und kicherten und ab und zu hörte Annika das feuchte Geräusch eines Kusses. Jetzt war Annika vollkommen wach, sie lag ganz still und horchte ins Dunkel. Mit einem Mal spürte sie wieder das Band um ihren Hals und hatte das Gefühl, dass es ihr das atmen schwer machte.
    
    Die Bäuerin und ihr Gast hingegen waren alles andere als still: die Laken raschelten, das Bett knarrte, Glieder ...
    ... bewegten sich und über allem ihre Stimmen. Alois knurrte leise und Susanne stöhnte sanft und höflich. Anders konnte Annika es nicht auf den Begriff bringen. Nach einer Weile erstarben Geräusche und Bewegungen und es war wieder stille Nacht.
    
    So hörte sich also Sex an. Annika war positiv überrascht von der freundschaftlichen Atmosphäre. Sie hatte etwas Wildes, Unkontrolliertes erwartet. Wie auch sonst im Umgang mit den Menschen hier hatte sie sich weder bedrängt noch bedroht gefühlt. In gewisser Weise war sie sogar einbezogen worden. Immer wieder hatte sie ein ausgestreckter Fuß, eine Hand oder ein Ellenbogen an der Seite oder am Bein berührt. So als würden ihre Bettgenossen instinktiv kontrollieren, ob es ihr gut ginge. Mit einem Gefühl des Behütetseins schlief Annika schließlich wieder ein. Mann und Weib
    
    Annika wurde wach, als die Bäuerin ihr das Laken wegzog.
    
    "Aufgewacht, Schlafmütze, es ist schon helllichter Tag. Alois ist schon lange aufgebrochen. Aufs Häusel, waschen und dann kriegst du erst einmal ein anständiges Frühstück."
    
    Und so war es. Als Annika vom Tisch aufstand, wäre sie am liebsten zurück ins Bett gegangen, soviel hatte sie gegessen. Aber es musste aufgeräumt, das Geschirr abgewaschen und Küche und Kammern gefegt werden. Dann zeigte ihr Susanne alles auf dem Hof, wo man Brennholz holt und wie man die Hühner füttert. Annika war grade dabei den Hühnerstall auszumisten, als Susanne sie vor das Haus rief. Der Herr kam.
    
    Wie am Tag zuvor Annika selbst, ...
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