1. Electric Jeannie


    Datum: 19.02.2026, Kategorien: Fetisch

    ... Einzimmerapartments. Es lag im Dachgeschoss, wies Schrägen auf, sodass der begehbare Wohnraum nur aus einem schmalen Schlauch bestand. Aber die Miete war sehr niedrig.
    
    Zehn Kerzen standen in einem Kreis mit einem Durchmesser von eineinhalb Metern auf dem Boden. Chrissie hatte ihre Matratze hochkant an die Wand geklappt, um genügend Platz zu schaffen. Neun Kerzenstummel brannten und verbreiteten flackerndes gelbes Licht. Chrissie drückte auf den Startknopf an ihrem alten Smartphone, das ihr ganzer Stolz war. Erst im letzten Monat hatte sie genügend Geld angespart gehabt, um sich das auch gebraucht und einige Defekte aufweisende Gerät endlich leisten zu können.
    
    Chrissie trat in den Kreis und kniete sich hin. Sie war nackt, wie es das Ritual erforderte. Sie saß mit dem Po auf ihren Fersen, die Oberschenkel fest zusammengepresst. Dann zündete sie die zehnte und kleinste Kerze an und schloss damit ihr rituelles Gefängnis. Sie nahm die Schale mit dem Öl, das in der letzten Vollmondnacht auf dem Balkon dem lunaren Licht ausgesetzt gewesen war, und schöpfte ein wenig in ihre Handfläche. Dann fuhr sie langsam in immer größer werdenden Kreisen über ihre linke Brustregion, und wiederholte das Gleiche auf der anderen Seite.
    
    Nachdem ihr Körper so vorbereitet war, stellte sie die Ölschale ab und nahm das scharfe, spitze Messer. Chrissie biss sich auf die Zähne, als sie auf jeder Seite vier kleine Schnitte setzte, die die Größe ihrer Wunschbrüste markierten. Deutlich mehr als eine ...
    ... Handvoll wollte sie.
    
    Chrissie zischte leise, als sie sich den achten und letzten Schnitt zugefügt hatte. Sie nahm ein Papiertaschentuch und wischte an jeder Verletzung etwas Blut von der Haut ab. Das Tuch warf sie in eine Tasse und goss etwas mondaktiviertes Öl darauf.
    
    Dann sprach sie zweimal die rituellen Worte: „Gebt mir, was mein sein soll."
    
    Mit einem Streichholz zündete sie den Inhalt der Tasse an. Das Feuer brannte rasch nieder, und schließlich blieb nur schwarze Asche übrig. Mit den Fingern kratzte Chrissie ein paar Bröckchen heraus, fuhr in einem großen Kreis um jede Brust und über die Wunden. Anschließend legte sie ihre Hände auf ihre Nippel und verharrte mit aufgerichtetem Oberkörper, der Stolz auf ihren zu erwartenden Körper ausdrücken sollte. Die Augen weit aufgerissen, blickte sie nach unten auf die zehnte Kerze und sah, wie sie schließlich dunkler wurde und dann ganz erlosch.
    
    Ihr zeremonielles Gefängnis war wieder geöffnet, der Wunsch geäußert. Morgen schon würde sie wissen, ob das Ritual funktioniert hatte. In diesem Moment überfluteten Euphoriehormone ihren Körper, und sie glaubte wirklich an einen Erfolg. Ihre Brüste würden noch größer als die von Amanda sein.
    
    Chrissie löschte auch die anderen Kerzen, stand auf und stoppte die Videoaufzeichnung. Mit dem Dateinamen ‚Ritual 8' verschob sie das File in einen speziellen Ordner, der ihre gesammelten Versuche enthielt, das Wachstum ihrer Brüste zu erreichen.
    
    Das Display flackerte für einen Moment, ...
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