1. Eine unerwartete Entscheidung


    Datum: 21.02.2026, Kategorien: Romantisch

    ... passiert. Über einen Monat später verbrachten wir dann aber eine wilde Nacht in einer Suite eines Hotels. Und da muss sie mich völlig ausgetrickst haben. Natürlich fragt man, bevor man mit einer Kundin ins Bett steigt, ob verhütet werden soll. Sie hat mir deutlich gesagt, dass sie dafür gesorgt hat und ich sie vollspritzen soll. Und sie hat das nicht nur einmal von mir gefordert.
    
    Fünf Monate später sah ich sie mit ihrem schon recht alten Mann und einem schon deutlich sichtbaren Bauch. Ihr Mann schien stolz zu sein. Als ich an ihnen vorbei ging, grinste sie mich an und strich sich über ihren Babybauch. Ich verstand sie schon.
    
    Für mich änderte sich viel. Ich hatte mein Studium beendet, den Master erreicht und auch eine gute Stelle in einer Firma unserer großen Stadt gefunden und konnte mich meiner Oma widmen, die verstärkt Hilfe braucht.
    
    Nur noch sehr selten war ich bereit, ausgesuchte Damen zu begleiten. Erstens brauchte ich den finanziellen Anreiz nicht mehr und zweitens fragte ich mich langsam, ob ich mir nicht eine ständige Partnerin zulegen sollte.
    
    Trotz allem denke ich heute noch gerne an eine Kundin zurück, die mich sehr beeindruckt hat. An einem Dienstag rief mich die Agenturchefin an und fragte, ob ich einen längeren Job annehmen könnte und eine neue Kundin für drei Tage zu einer großen Feierlichkeit nach Paris begleiten kann. Sie verriet mir soviel, dass die Dame ledig sei und einen wirklich hohen Preis zahlen würde. Bei der Feierlichkeit geht es wohl um ...
    ... die Hochzeit eines Bekannten. Es wurde Smoking erwartet und sollte am Freitag mit einem gemeinsamen Essen hier beginnen und dann in Paris fortgeführt werden. Die Dame hätte ausdrücklich mich gewünscht.
    
    Da zu dieser Zeit meine Oma für eine Woche bei einer Freundin weilte und in der Firma zur Zeit nicht so viel los war, sagte ich nach reiflicher Überlegung zu. Paris und der Betrag für das Wochenende waren neben einem Bild der Dame ausschlaggebend. Ich hatte meine Chefin so lange bekniet, bis sie mir den Namen der Dame genannt hat. So konnte ich sie im Internet finden und war gespannt.
    
    Beim Essen am Freitag schenkte sie mit reinen Wein ein. Sie war sauer auf die Braut und auch auf den Bräutigam, mit dem sie eine kurze Affäre hatte, bevor sich seine Jetzige ihn gegriffen hat. Warum sie mich unbedingt haben wollte, stellte ich am Abend fest, als wir in Paris das Brautpaar trafen. Ich war wohl das Gegenteil zum Bräutigam. Ich überragte ihn um mindestens 15 cm, war schlank und blond. Er war dunkelhaarig und hatte einen kleinen Wohlstandbauch, dafür aber das wesentlich dickere Portemonnaie. Was ja auch recht anziehend sein kann.
    
    Auf jeden Fall muss ich meine Rolle als neuer Liebhaber seiner Verflossenen wohl sehr gut gespielt haben, denn ab und zu sah er mich böse an. Dafür erntete ich heiße Blicke von seiner Angetrauten. Meine Kundin, sie heißt Monika, war hoch zufrieden und zeigte es mir auch sehr deutlich. Schon bei der kleinen Feier am Abend lag ihre Hand oft da, wo sie ...
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