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Eine unerwartete Entscheidung
Datum: 21.02.2026, Kategorien: Romantisch
... für eine "anständige" Geschäftsfrau nicht sein dürfte. Unangenehm war es nicht und wurde noch angenehmer, wenn ich die Braut in Aktion sah. Die beiden Frauen waren wirkliche "Freundinnen" und gönnten sich nichts, wirklich nichts. Wobei meine Kundin noch die Gemäßigte war. Die Braut war zu allem bereit, um ihr den Erfolg, in diesem Fall mit mir, zu vermiesen. Monika sah mich an, schickte mir einen Luftkuß und tanzte mit einem jungen Mann aus der Gästeschar und ich musste die aufdringliche Braut ertragen. Ich bin bestimmt nicht prüde, aber so aufdringlich gefiel mir so gar nicht. Wie kann man sich nur so gehen lassen und das auf der Hochzeitsfete in Gegenwart des frisch Angetrauten. Es war mir schon peinlich, aber sie presste sich so an mich, dass ich nicht mal eine Hand auf ihren Busen bekommen hätte, wenn ich das gewollt hätte. War übrigens ein sehr nettes Exemplar dieser weiblichen Waffen und auch sonst war sie schon eine Sahneschnitte, wenn nur diese offen zur Schau gestellte Geilheit nicht wäre und dieser Neid. Als dann auch noch ihre Hand nach unten wanderte und meine Körpermitte erkundete, hatte ich genug und führte sie wie unbeabsichtigt dicht an den Tisch, an dem ihr frisch angetrauter Mann und ihre Schwiegereltern saßen. Sicher war nur eins, verbergen konnte sie kaum noch etwas, dafür war ihre Haltung und ihre Hand viel zu deutlich. Und ihr Mann und noch viel mehr ihre Schwiegermutter reagierten wie erwartet und wie es sich in diesen Kreisen gehört. Leise und ...
... sehr diskret, aber eindeutig. In der Haut der Braut möchte ich nicht stecken. Dafür hatte ich aber eine sehr dankbare Kundin und noch dazu eine recht hübsche Gespielin in dem vom Brautpaar bereitgestellten großen Zimmer mit einem sehr großen Bett. Den Rückflug mussten wir umbuchen, da wir beide noch ruhen mussten. Ist mir schon lange nicht mehr passiert, aber Monika war schon eine Frau, die es wert war, alle Register zu ziehen und sich mit vollem Einsatz zu engagieren. Die Verabschiedung auf dem Flugplatz Hamburg war zwar kurz, aber dafür sehr liebevoll und endete mit der Frage, ob man sich wiedersehen kann. Und diesmal brach ich meinen Vertrag und traf mich noch zweimal zu einem netten Wochenende mit ihr. Übrigens gingen wir dabei nicht aus sondern turnten durch die Betten. Ein halbes Jahr später las ich dann in der Klatschpresse, dass sie mit großem Pomp geheiratet hat und nach London gezogen ist. Zwei Tage nach dem Artikel lag ein Brief in meinem Briefkasten mit einer zwar schon veralterten Einladung zur Hochzeit. Bemerkenswert war neben dem beigelegten Betrag auch die Änderung des Namens des Bräutigams. Seiner war durchgestrichen und handschriftlich durch "Joe" ersetzt. Und darunter war ein Herz gemalt mit der Inschrift "Viel lieber." Auf der Banderole um die 200 EUR Scheinen stand "Nur ein Dank für wundervolle Stunden": Bei mir änderte sich leider auch vieles. Oma ging es zunehmend schlechter und nur ihr nicht versiegender Humor machten es erträglich und ...