1. Fahrgeld für Drei


    Datum: 21.02.2026, Kategorien: Verführung

    ... tat, fragte sie sich heimlich, ob die Jungs nun ihr Versprechen einlösen würden. Denn wenn nicht, wäre alles trotz der guten Fickerei dennoch für den Hugo gewesen.
    
    "Nun, wie sieht´s aus", fragte sie, stemmte die Arme in die Hüften und bemühte sich um eine feste Stimme. "Wer von euch fährt mich nun in die nächste Werkstatt!"
    
    "Ich", sagte Jonas und stand auf. "Wir haben es dir versprochen und werden es auch einhalten."
    
    Kerstin nickte und lächelte, doch innerlich pustete sie tief durch.
    
    Also waren die Drei doch fair und ehrlich zu ihr gewesen, und hatten in Wirklichkeit nur das Eine gewollt. Nun, das hatten sie mehr als bekommen, und Kerstin würde diesen Nachmittag wohl auch noch lange in Erinnerung behalten.
    
    Der Abschied war kurz und, wider Erwarten, äußerst herzlich, denn sie hatte bei den Jungs anscheinend schweren Eindruck hinterlassen.
    
    "Hast du was dagegen, wenn ich den behalte?", fragte Uwe und hielt ihr den zerrissenen Slip entgegen. "Der hier riecht nämlich so verdammt gut nach dir!"
    
    Sie nickte grinsend und warf ihm eine Kusshand zu. Kai aber nahm Kerstin fest in den Arm und küsste sie energisch auf die Lippen.
    
    Automatisch öffnete sie ihren Mund und verband ihre Zunge fordernd mit der seinen. Auch wenn sie es eigentlich gar nicht darauf angelegt hatte, fühlte sie, wie die Erregung in ihr erneut zu sieden begann. Deshalb brach sie das leidenschaftliche Zungenspiel ab und winkte drohend mit ihrem Zeigefinger.
    
    "Du bist eine echt klasse Lady", ...
    ... murmelte er heiser, "und ich merke, dass du schon wieder scharf wirst. Ich würde dich zu gern noch einmal ficken, aber mein kleiner Kai sagt leider im Augenblick No Way!"
    
    Kurze Zeit später saß Kerstin mit Jonas im Auto und fuhr mit ihm hinunter ins Tal. Dabei sprachen sie kaum ein Wort miteinander, denn ein jeder hing seinen Gedanken nach.
    
    Kerstin dachte vor allem an ihren kaputten Mini und die damit verbundenen kostspieligen Troubles, die sie deswegen noch mit der Werkstätte auszufechten hätte. Doch auch das verpasste Vorstellungsgespräch lag ihr noch immer im Magen, denn ihre Sorgen waren dadurch nicht kleiner geworden.
    
    Schließlich brauchte sie noch immer einen Job, um einigermaßen über die Runden zu kommen. Also blieb ihr nichts weiter übrig, als sich um die nächsten freien Bürostellen zu bewerben und was dabei ihre jüngere Konkurrenz anbelangte, machte sie sich überhaupt keine Sorgen mehr.
    
    Denn bei dem Sexmarathon, den Kerstin da gerade abgezogen hatte, würde sie bei diesen Hearings dort alles andere als eine verklemmte Tippse abgeben. Ihr Selbstbewusstsein war nämlich heute ins Unermessliche gestiegen, denn sie fühlte sich als Frau sexy und begehrenswert wie noch niemals zuvor in ihrem Leben.
    
    Trotzdem warf sie immer wieder Jonas einen fragenden Blick zu. Denn neben all diesen Gedankengängen schwirrten Kerstin immer noch diese eben erlebten, heißen Nachmittagsstunden im Kopf herum. Schließlich war es ja nicht alltäglich, in solch bizarre Sexabenteuer involviert ...
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