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Die Dienstreise
Datum: 26.02.2026, Kategorien: Erotische Vereinigung,
Chrissi war seit zwei Tagen in Düsseldorf. Das Projekt beim Energiekonzern lief anstrengend, aber gut, und sie war stolz auf ihren Vortrag am Nachmittag. Das Thema -- „Investitionsentscheidungen bei anhaltender Energieunsicherheit" -- war trocken, aber wichtig. Sie hatte die Zahlen, die Argumente, die Szenarien parat, und sie wusste: Sie konnte überzeugen. Während sie sprach, war ihr ein Gesicht im Publikum aufgefallen. Nicht irgendein Manager, sondern einer der neuen Vorstände aus Frankfurt. Groß, schlank, Anfang 50, markantes Profil, aufmerksamer Blick. Er stellte keine Fragen, doch seine Augen blieben immer wieder bei ihr hängen. Chrissi spürte es -- und fühlte sich gleichzeitig herausgefordert und geschmeichelt. Am Abend fand das übliche „Get-Together" statt, ein Empfang im Hotel. Die Stimmung war gelöst, die Kollegen plauderten, die Weingläser füllten sich. Chrissi hatte gerade mit zwei Projektpartnern gelacht, als sie ihn plötzlich neben sich bemerkte. Unauffällig, aber präsent. „Ihr Vortrag hat Eindruck gemacht", sagte er, ruhig und tief. „Nicht nur inhaltlich. Sie haben eine klare Art, Dinge zu erklären." Chrissi hob ihr Glas leicht, erwiderte sein Lächeln. „Danke. Ich fürchte, manchmal erkläre ich zu viel. Aber heute lief's ganz gut." Sie kamen ins Gespräch. Erst über Energiepolitik und Märkte, dann über Reisen, über Frankfurt und Düsseldorf. Irgendwann sprachen sie darüber, wie es sei, kurz vor dem 30. Geburtstag zu stehen -- oder über 50 zu sein und ...
... zu wissen, was man will. Seine Komplimente waren subtil, niemals platt, aber sie spürte den Unterton. Der Abend zog sich, Gäste verabschiedeten sich, die Runde wurde kleiner. Schließlich standen nur noch wenige Kollegen beisammen. Chrissi merkte, dass sie mit ihm die ganze Zeit im Gespräch geblieben war. Sie lachte, als er eine Anekdote erzählte, und ihr Glas war fast leer. „Ich denke, ich verabschiede mich auch langsam", sagte sie, als sie beide fast gleichzeitig auf die Uhr schauten. „Dann gehen wir wohl in dieselbe Richtung", meinte er. Sie nahmen den Weg durch die Hotellobby, Seite an Seite, die Stimmen der letzten Gäste im Hintergrund. Vor dem Aufzug blieb er stehen, drückte den Knopf. Ein leises Summen, die Türen öffneten sich. Sie traten ein -- nur die beiden. Die Türen schlossen sich hinter ihnen. Der Aufzug setzte sich in Bewegung, langsam, fast lautlos. Ein kurzer Blick zwischen ihnen. Dann ein zweiter, länger, intensiver. Und für einen Moment war die Luft im engen Raum dichter als im ganzen Konferenzsaal am Nachmittag. Der Aufzug setzte sich surrend in Bewegung. Der Teppichboden dämpfte ihre Schritte, die Spiegel an den Wänden spiegelten beide fast doppelt so nah wieder. Chrissi stand leicht seitlich, die Hände locker am Griff ihrer Handtasche. Ihr schwarzer Hosenanzug saß perfekt, die hellblaue Bluse darunter spannte sich gerade so, dass der Ansatz ihrer festen Brüste zu erahnen war. Der enge Pferdeschwanz gab ihr einen strengen, fast ...