1. Klassentreffen #16 Neue Wege 2


    Datum: 28.02.2026, Kategorien: Transgender,

    ... Uhr erschien Heinz, der Gabi und mich mit einem Kuss begrüßte.
    
    „Hallo Yvonne, gut, dass du noch da bist. Ich habe mir das Konzept angeschaut. Nach dem Essen können wir es besprechen."
    
    „Es dauert noch einen Moment, deckt doch schon mal den Tisch."
    
    Ich half Heinz beim Decken des Tisches. Nachdem wir fertig waren, kam auch Gabi mit dem Essen.
    
    „Ich wünsch euch einen guten Appetit."
    
    Es schmeckte hervorragend. Ich dachte nicht, dass ein Essen, das am Vortag zubereitet wurde, so gut schmecken kann. Nachdem wir mit dem Essen fertig waren, wollte ich Gabi helfen, das Geschirr abzuräumen.
    
    „Du setzt dich jetzt mit Heinz in sein Arbeitszimmer und besprichst das Konzept mit ihm", bestimmte Gabi.
    
    In seinem Arbeitszimmer sprachen wir mein Konzept durch und Heinz meinte, dass es sehr schlüssig sei. Er hatte nur bei der Aufstellung der Renovierungskosten für das Haus einige Einwände.
    
    „Du musst die Kosten für die Sanitäranlagen um 2000 Euro erhöhen, ansonsten müsste es passen."
    
    Ich bedankte mich bei ihm und fragte: „Hast du noch Interesse an meiner Wohnung in Regensburg?"
    
    „Ja, habe ich. Willst du sie mir verkaufen?"
    
    „Kommt darauf an, was du mir für einen Preis bietest."
    
    „Nach dem Wohnungsspiegel in Regensburg hat die Wohnung einen Wert von circa 300.000 Euro. Ich gebe dir 275,00 Euro, den restlichen Betrag von 25,00 Euro verrechnen wir mit den Materialkosten für den Umbau deines Hauses und für den Umbau deines Büros. Ich stelle dir auch ein oder zwei Maurer ...
    ... zur Verfügung. Ist das ein Angebot?"
    
    „Das ist mehr, als ich erwartet habe. Ich mach es. Wann können wir zum Notar?"
    
    „Ich rufe sofort an": Heinz nahm das Telefon und rief seinen Notar an.
    
    „Wir können morgen um fünfzehn Uhr kommen. Er bereitet den Vertrag vor. Er hat mich darauf hingewiesen, dass der Kaufvertrag auf 300.000 Euro ausgestellt werden muss. Macht es dir was aus?, es ändert sich nichts an unserer Abmachung."
    
    „Nein, ich habe keine Probleme damit." Heinz gab mir noch schnell den Namen und die Adresse des Notars und sagte: „Du musst mich jetzt entschuldigen, ich muss wieder ins Büro."
    
    Er verabschiedete sich von mir und Gabi und verließ das Haus. Als wir alleine waren, fragte mich Gabi: „Und hast du verkauft?"
    
    „Ja, zu einem anständigen Preis."
    
    „Das will ich auch hoffen."
    
    Kurze Zeit später verabschiedete ich mich von Gabi mit einem Kuss und versprach ihr, dass wir am Samstag pünktlich erscheinen würden.
    
    Froh gelaunt fuhr ich zu Henry, der mich erstaunt ansah.
    
    „Du siehst so glücklich aus, was ist denn geschehen?"
    
    „Ich habe meine Wohnung an Heinz verkauft. Er zahlt mir 275.000 Euro und liefert mir noch zusätzlich für 25.000 Euro Material für den Umbau des Hauses", berichtete ich stolz.
    
    „Das heißt, du willst jetzt Nägel mit Köpfen machen. Ich freu mich für dich", sagte er und küsste mich.
    
    „Ich bin froh, dass ich den Schritt mit dem Verkauf der Wohnung gemacht habe, jetzt habe ich ein Eigenkapital. Einen Kredit von der Bank zu bekommen, ...
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