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Klassentreffen #16 Neue Wege 2
Datum: 28.02.2026, Kategorien: Transgender,
... müsste jetzt leichter sein, außerdem bin ich nicht von der Agentur für Arbeit zwecks ICH AG abhängig", stellte ich fest. „Das stimmt", pflichtete er mir bei. „Das muss aber gefeiert werden. Ich bestelle einen Platz beim Italiener und sage den anderen Bescheid. „Einverstanden Ich möchte aber nur mit dir feiern. „Wir könnten noch einige Sachen besprechen, die mir auf dem Herzen liegen, macht es dir was aus?" „ Nein, mir ist es auch lieber so." Ich küsste ihn dankbar und verabschiedete mich von ihm. Ich hatte vor, Elisabeth zu besuchen, um mich genauer über die Modenschau zu informieren. Leider war Elisabeth nicht im Geschäft, und so beschloss ich, noch etwas zu bummeln und mir einen Kaffee zu gönnen. Ich suchte mir ein kleines Straßenkaffee am Marktplatz aus, wo Frau einen herrlichen Blick in die Altstadt hatte. Kaum hatte ich mich an einen Tisch gesetzt, sah ich Sandra und Cornelia auf mich zukommen. „Hallo Yvonne, gut, dass wir dich treffen. Wir haben Neuigkeiten für dich." „Ich auch, aber setzt euch doch." Beide setzten sich an meinen Tisch und wir bestellten gemeinsam bei der Bedienung. „Was habt ihr denn für Neuigkeiten?", fragte ich. „Wir waren gerade mit Elisabeth zusammen in einem Kaffee und haben mit ihr über die Modenschau gesprochen. Es wird ein toller Event, ich freu mich so richtig darauf." Beide erzählten mir, wie die Modenschau ablaufen würde und was Elisabeth noch so geplant hatte. Ich wurde richtig neugierig und freute mich ...
... schon darauf. „Du sollst hauptsächlich mit mir Brautkleider vorführen. Es sind etwa zehn Stück. Wir sollen morgen zur Probe kommen. Der Visagist und der Friseur kommen auch, um uns Probe zu schminken und um die richtige Frisur für uns zu kreieren. Aber jetzt sag, was sind deine Neuigkeiten?" „Ich habe die Wohnung an Heinz verkauft. Er hat mir einen guten Preis gemacht. Wir können unabhängig von den Banken mit dem Aufbau der Firma beginnen." „Das muss gefeiert werden. Fräulein, drei Prosecco bitte", bestellte Sandra. Wir prosteten uns zu. „Übrigens, ich habe ganz vergessen, ich habe heute mit dem Chirurgen gesprochen, der mich operiert hat. Er könnte dir für nächste Woche einen Termin einräumen, um dich zu untersuchen. Soll ich den Termin bestätigen?", fragte Cornelia. „Warum nicht? Henry ist auch damit einverstanden und ich will es auch." Cornelia telefonierte sofort mit dem Chirurgen. „Kannst du am Mittwoch in München sein, so gegen 18.00 Uhr?" „Ja, kann ich." Cornelia bestätigte den Termin und lächelte mich an. „Prost, soll ich dich begleiten?", fragte Cornelia. „Wenn dir Henry frei gibt, ja." „Das musst du bewerkstelligen, du hast einen besseren Draht zu ihm." „Das mache ich." Fröhlich plauderten wir noch einige Zeit, dann begaben wir uns auf einen ausgiebigen Schaufensterbummel. Gegen achtzehn Uhr verabschiedete ich mich von den beiden. „Ich bin mit Henry zum Essen verabredet, wir kommen also spät nach Hause, ihr braucht nicht auf ...