1. keine Vergebung, kein Verzeihen


    Datum: 02.03.2026, Kategorien: Ehebruch

    ... alte Freundin meiner Frau und seit etwa 3 Jahren wieder hier und die Beiden treffen sich regelmäßig am Freitag mit den anderen Freundinnen zum Training.
    
    "Das kann nicht sein. Du weißt, dass meine Frau zu der Gruppe gehört und die ist seit fast einem Jahr immer Donnerstag beim Training. Und wenn wir schon dabei sind, muss ich noch etwas los werden. Meine Frau hat mir mal erzählt, dass deine Frau nur noch unregelmäßig zum Training kam, als es noch am Freitag war, und außerdem immer früh nach Hause musste. Hinzu kommt, dass es hier im Bürohaus Gerüchte gibt, dass deine Frau ein Verhältnis mit eurem ehemaligen Referendar, dem großen Blonden, hatte. Man hat sie wohl oft im Archivkeller gesehen. Aber mehr weis ich auch nicht und das erst seit Freitag. Julia hat mir geraten, mit dir zu sprechen. Sie meint, dass sich das für gute Freunde so gehört. Sollte sich der Flurfunk irren, bitte ich schon jetzt um Entschuldigung."
    
    Ich saß da und dachte, dass kann doch nicht sein. Das tut sie mir nicht an. So verrückt kann sie doch nicht sein. Dann schaltete sich mein Gehirn ein und es war doch gut, dass ich als Jurist und Rechtsanwalt es gewohnt bin, analytisch vorzugehen.
    
    "Ralf, ich danke dir für all die Informationen. Bitte stelle mir die Belege für die Barabhebungen und die regelmäßigen Zahlungen zusammen und lasse sie mir persönlich zukommen und kein Wort zu meiner Frau und auch zu niemanden anders. Es bleibt bitte unter uns. Nochmal danke."
    
    Ralf ging und Bettina kam. Mit ...
    ... einem Wink und wohl blassem Gesicht bat ich sie sich zu setzen. Ich stand auf und schloss die Tür und tigerte umher.
    
    "Bettina, wie lange arbeiten wir zusammen? Ich glaube schon mehr als 10 Jahre. Was ich dich jetzt frage und was du in den nächsten Tagen hier erleben und sehen, hören oder lesen, bitte ich als unbedingt geheim zu betrachten. Niemand hier oder in der Öffentlichkeit darf davon Kenntnis erhalten, auch und besonders meine Frau nicht. Mein Steuerberater wird mir in Kürze Unterlagen zukommen lassen. Sie sind absolut privat und du wirst diese auch niemanden zugänglich machen. Ich habe den schweren Verdacht, dass hier etwas ganz Schlimmes in Gange ist und das meine Frau damit nicht unwesentlich zu tun hat. Kannst du mir etwas zu den Gerüchten hinsichtlich des letzten Referendars, er hieß doch Maik, wenn ich mich richtig erinnere, und meiner Frau sagen. Du must keine Scheu haben. Ich habe schon etwas gehört."
    
    "Ja, kann ich. Aber nur Gerüchte. Es soll im Archivraum zu Intimitäten gekommen sein, aber wie gesagt, außer, dass deine Frau öfter dort hin gegangen ist, weis ich nichts genaues. Am letzten Montag, ich war zum Zahnarzt und bin daher erst gegen 11 Uhr hier angekommen, war mir so, als ob ich Maik im Wagen deiner Frau gesehen hätte und zwar in Richtung eures Wohngebietes. Ich hab sie am nächsten Tag darauf angesprochen und sie hat nur gesagt, dass es nicht sein könne, weil sie gar nicht in der Stadt war."
    
    "Du kennst die Ereignisse vor nunmehr fast 8 Jahren und ...
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