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keine Vergebung, kein Verzeihen
Datum: 02.03.2026, Kategorien: Ehebruch
... ich hätte mir gewünscht, dass du mich früher gewarnt hättest. Aber gut. Es ist nicht einfach. Nun muss ich sehen, was ich mache. Bitte verteil die beiden Termine, die ich heute habe auf die Anwälte. Ich habe gleich einen wichtigen Termin außer Haus. Wann ich wieder da bin, weiß ich nicht. Die Termine mit der J..AG nehme ich auf jeden Fall in dieser Woche wahr, sonst bitte keine neuen Sachen. Müssen die Anderen eben mehr arbeiten. Halte mir bitte den Rücken frei." Als sie gegangen war, legte ich meine Füße auf den alten großen Schreibtisch, den ich mit übernommen habe, als ich die Kanzlei gekauft habe, die ich zu einer angesehenen und gesuchten Kanzlei für Gesellschafts- und Steuerrecht entwickelt habe. Heute konnte ich mir die Mandanten aussuchen und musste nicht mehr auch die faulen Äpfel nehmen. Deshalb war es nicht weniger Arbeit geworden, höchstens mehr. Die letzten Monate waren sicher besonders anstrengend gewesen und sind es noch, weil wir die Verschmelzung zweier großer Firmen begleiten. Kurz ließ ich die letzten Wochen an mir vorbei ziehen und fragte mich wirklich, wann ich mit meiner Frau die letzten intimen Stunden erlebt hatte. Es war in den letzten Monaten, nein Jahren, immer weniger geworden und wenn ich es nicht eingefordert hätte, wohl eingeschlafen. Von meiner Frau ging fast nie die Initiative aus. Früher kam sie am Freitag vom Training und war dann fordernd und geil. Aber auch das verlief langsam im Sande. Heute kam sie spät nach Hause, duschte und ...
... ging nach einem kurzen Kuss ins Bett. Es stimmt, dass ich auch manchmal zu fertig war, um mehr zu fordern. Aber immer nur fordern, erfreut den Mann auch nicht unbedingt. So weit war ich mit meinen Gedanken, als ich mich an die Ereignisse vor nunmehr fast 8 Jahren erinnerte. Beruflich war ich in einer schwierigen Phase und kämpfte um die Anerkennung der Kanzlei. Es war gut, dass Gabi nach dem Studium einen guten Job bei unserer Bank ergattern konnte und regelmäßig gutes Geld rein kam. Ich hatte einen wichtigen Termin bei einer großen Firma gehabt und befand mich auf der Rückfahrt zur Kanzlei. Beim Tanken hatte ich mir einen Kaffee zum Mitnehmen geholt und wie es der Teufel wollte, verschüttete ich beim abrupten Bremsen den Rest Kaffee auf meine helle Hose, so konnte ich nicht in die Kanzlei und da unsere damalige Wohnung auf dem Weg lag, beschloss ich, mich dort schnell umzuziehen. Meine Frau konnte ja nicht zu Hause sein. War ja noch Arbeitszeit. Also vor dem Block geparkt und nach oben gelaufen. Die Wohnungstür aufgeschlossen und dann erstarrte ich. Auf dem Flur lagen ihre weiße Bluse, ihr Rock und auch ihr BH und ihr Höschen und was noch schlimmer war, Herrensachen und nicht meine. Aus dem Wohnzimmer hörte ich die Lustschreie meiner Holden und das rhythmische Klatschen aufeinanderprallender Körper. Ich stand wie erstarrt und nur langsam konnte ich mich vorwärts bewegen. Die Tür zum Wohnzimmer stand auf und ich sah eine Szene, die mir den Herzschlag hochkatapultierte. ...