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"Linus" Kapitel 9
Datum: 03.03.2026, Kategorien: An– und Ausgezogen,
... Seine Tante hatte angeordnet, dass er um 22 Uhr im Saunahaus warten sollte. Er wolle ein bisschen im Whirlpool relaxen, hatte er zu seiner Mutter und Timo gesagt. Sie saßen lesend auf der Terrasse und zum Saunahaus musste Linus zwangsläufig an ihnen vorbei. Nackt, nur mit Keuschheitskäfig natürlich, stand er wenig später in dem gut beheizten Aufenthaltsbereich, mit den Liegen, dem Whirlpool und dem Bett. Krampfhaft versuchte er die Gedanken von dem Erlebnis vor drei Tagen wegzulenken, aber wie automatisch kehrten die Bilder, Erinnerungen und Gefühle immer wieder zurück. Schmerzhaft drückte sein Schwanz in dem Käfig. Plötzlich hörte Linus, wie die Eingangstür geöffnet und kurz darauf wieder geschlossen wurde. Sein Herz fing sofort an zu pochen. Schon sah er, wie die Türklinke heruntergedrückt wurde und die Tür aufschwang. Christina kam herein und warf dabei Linus einen freundlichen Blick zu, als wäre das die normalste Situation der Welt. Aber sie war nicht allein. „Hallo Linus“, sagte sie beschwingt, „ich habe noch jemanden mitgebracht“ Hinter Christina betrat - bekleidet mit weißer Hose und weißem Rollkragenpullover, eine lederne Tasche in der linken Hand – Dr. Liebing. Und nach ihr die süße Arzthelferin Alina in ihrem blauen Schwesternkittel. Unterm Arm trug sie ein Klemmbrett. Als sie den nackten Linus sah, fiel ihr Blick sofort auf den Keuschheitskäfig und ihr Mund verzog sich zu einem hämischen Grinsen. Mit den beiden hatte Linus nicht gerechnet und es ...
... machte ihn nur umso nervöser. Was hatte das bloß zu bedeuten? „Hallo Linus, freut mich dich wiederzusehen“, sagte Dr. Liebing. „Hallo“, sagte Linus leise. „Hallo, Dr. Liebing“, korrigierte die Ärztin mit strenger Stimme. „Hallo, Dr. Liebing“, beeilte sich Linus zu sagen. Das fing schon wieder gut an. „Dr. Liebing ist heute Abend gekommen, um die Endabnahme deines Trainings durchzuführen“, erklärte Christina, „sie wird beurteilen, ob das Training abgeschlossen ist, oder fortgeführt werden muss“ „Ganz richtig. Und ich schlage vor, dass wir zügig zur Sache kommen. Ich habe nicht die ganze Nacht Zeit“, warf die Ärztin ein. „Fortgeführt werden?“, dachte Linus. Das konnte sie nicht ernst meinen! „In Ordnung, Linus. Leg dich auf das Bett bitte. Frau Mensing, haben sie vielleicht einen Stuhl für mich?“ „Ja, Sekunde. Ich hole ihn“ „Danke“ Linus sah Christina hinterher, die aus dem Eingangsbereich den Stuhl holen ging. Doch ein strenger Blick und ein Räuspern der Ärztin bedeuteten ihm, schnellstens zu tun, was ihm gesagt wurde. Mechanisch ging er zum Bett und legte sich umständlich darauf. Die Beine angezogen und die Hände auf dem Bauch. Es fühlte sich besonders merkwürdig an, dort zu liegen, während die Dr. Liebing und Alina neben ihm standen und auf ihn herabsahen. Christina kam mit dem Stuhl wieder und schob ihn der Ärztin zu, die sich neben das Bett setzte. Alina setzte sich auf die Bettkante auf der anderen Seite und legte ihr Klemmbrett mit einem ...