-
Da kommt dein Bus -8- (letzter Teil)
Datum: 04.03.2026, Kategorien: CMNF
... ich gleich hinter ihr standen. Sie würde nicht alleine sein und wir würden jetzt noch stärker zusammen halten. Das Erlebnis hatte uns noch stärker zusammen geschweißt. „Anna!“ rief Marion und umarmte sie erfreut. „Ja, ich bins, keine Angst.“ beruhigte Anna und ich hatte den Verdacht, dass sie bereits Bescheid wusste. Anna hatte auch einen Beutel mit Muffins dabei und als wir alle um den Küchentisch saßen, meinte sie beim Auspacken: „Kaffee wäre nicht schlecht.“ Sofort machte sich Marion daran, für jeden einen Capucchino zuzubereiten. „Es gibt nichts Schöneres, als mit engen Freundinnen zu frühstücken.“ gab ich zum Besten und Franzi korrigierte mich: „auch wenns Nachmittag um 2 ist.“ Was uns alle drei zum Lachen brachte. Nachdem wir unseren Capu ausgeschlürft hatten, meinte Anna: „Wollt ihr darüber reden?“ Also wusste sie tatsächlich schon Bescheid, woher auch immer. Aber dieser Frage würden wir später nachgehen. Wir redeten uns unseren Frust von der Seele und fühlten uns danach etwas besser. Den ganzen Sonntag blieben wir hier sitzen und diskutieren auch darüber, wie wir da nur reingeraten waren. Natürlich war auch Eva Teil unserer Diskussionen und irgendwie tat sie uns auch leid. „Glaubt ihr, wir können ihr irgendwann verzeihen?“ fragte Marion schließlich. „Weiß nicht.“ antwortete ich ohne darüber nachzudenken. Franzi jedoch meinte: „Wir sollten sie anrufen und fragen, wie es ihr geht.“ „Nicht dein Ernst?“ wollte ich ...
... protestieren. Anna war es dann, die sich anbot: „Soll ich anrufen?“ Wir waren erst überrascht, bis sie dann mit der Sprache rausrückte. „Ich war ein paarmal mit Eva in Kontakt, aber nicht als devote Untergebene, sondern als Freundin mit gleichen Interessen.“ „Das musst du uns näher erklären.“ forderte Marion. Woraufhin uns Anna erzählte, dass ihr Eva unsere Reaktionen auf verschiedene Situationen mitteilte und sie beide vereinbart hatten, dass Anna während der Woche ein wenig übernehmen sollte. „Wie ‚übernehmen‘?“ fragte ich überrascht. „Na, euch rumkommandieren, was denn sonst?“ Total baff starrten wir Anna an und unsere Gedanken schlugen Purzelbäume. „Dann hat dich Eva schon informiert?“ hakte ich nach. „Ja, hat sie und ich habe sie vor lauter Heulen kaum verstanden.“ Wieder dauerte es einige Zeit, bis Franzi zustimmte: „Ok, ruf an.“ „Soll ich ihr irgendwas Spezielles ausrichten?“ „Ja, mich würde interessieren, ob sie nun alle Schulden bezahlt hat, oder noch was offen ist.“ „Echt?“ fragte Franzi überrascht. „Ja, echt. Wäre doch wichtig zu wissen, ob sich das Ganze wenigstens irgendwie gelohnt hat.“ „Hmm…“ machte sie da nur als Antwort. „War wirklich alles so schlecht?“ stellte da Marion eine provokante Frage. „Wie meinst du das?“ antwortete Franzi. „Naja, der Arschfick mit dem Schnuckligen hat dir doch gefallen, da bin ich mir ganz sicher!“ provozierte Marion. Verlegen gestand Franzi: „Stimmt schon, den hätte ich auch privat ...