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Internationaler Austausch Teil 1
Datum: 04.03.2026, Kategorien: Partnertausch,
... oder zwei Sechser-Zelte." Ich sah Mary an. "Ich habe noch ein großes Zelt für sechs Personen. Sollten wir das mitnehmen? Sozusagen als 'Gemeinschaftszelt'?" "Du meinst als Treffpunkt für Pärchen?" grinste Mary. "Oder für solche, die es werden wollen." Gab ich zurück und streckte ihr die Zunge raus. "Sieh mal, außer uns sind es drei Pärchen und drei Solo-Männer. Die sollten wir doch wohl verteilen können?" "Ja, zwei oder drei Pärchen pro Zelt und der Rest bei uns!" Grinste sie mich schelmisch an. "Mit 'Rest' meinst du die Solo-Männer?" "Zum Beispiel!" Küßte sie mich. "Oder wir machen daraus ein reines Frauenzelt für drei Frauen und verlosen die freien Plätze!" "Dann bleibt nur eine Frau für die übrigen drei Männer?" "Wenn du mitmachen möchtest, hast du dich verrechnet: Wenn wir nur drei Männer einladen, bleiben vier Männer für eine Frau übrig! Das wäre dann fast wie auf Silke's Geburtstag." So langsam kam ich mit der Verteilung der Betten ins Schwimmen. Wer, wo, wann, mit wem? Aber das würde sich sicher vor Ort am besten lösen lassen, und wir elf würden uns schon etwas einfallen lassen. Die nächtliche Busfahrt dauerte lange und war langweilig. 12 Frauen und 12 Männer als Spieler, dazu der Trainer, Mary und ich. Unsere Freunde kannten natürlich alle anderen und entsprechend war die Begrüßung. Wir lernten sie aber auch schnell kennen. Der Trainer war etwa zehn Jahre älter als Mary und ich und 25 Jahre älter als die jüngsten Spieler und Spielerinnen. Trotzdem wurden ...
... Mary und ich zunächst als die 'beiden Alten' tituliert, waren aber dank unserer Freunde sehr schnell akzeptierter Teil der Truppe. "Und ihr sollt auf uns aufpassen?" wurden wir schon im Bus gefragt, und Mary spielte die strenge Aufseherin. "Unsere Aufgabe wird es sein, auf strenge Geschlechtertrennung zu achten. Mehrmals nachts Zeltkontrolle und durchzählen, wer wo fehlt!" Aber dann lachte sie. "Quatsch! Ihr seid für jeden Blödsinn, den ihr macht, alt genug, und wir wollen nachts auch unsere Ruhe haben!" beruhigte sie die Frager. Denen fiel ein Stein vom Herzen. "Nils und Silke haben auch schon gesagt, ihr wärt schwer in Ordnung!" Damit gaben sie sich zufrieden, und wir konnten weiter zusammen kuscheln, um die Fahrt möglichst zu verschlafen. Am Morgen gegen 9:00 Uhr kamen wir im Zeltlager an. Als wir ausstiegen, wurden wir von einem Paar in unserem Alter begrüßt, das sich als Organisatoren des Camps vorstellte. Beide sahen sehr sportlich und schlank aus, natürlich mit schwarzen Haaren, wobei sie ihre langen Haare hochgesteckt hatte, und er hatte eine richtige Matte, ganz im Gegensatz zu meinem spärlichen Bewuchs. Sie strahlten uns an, fielen uns um den Hals und küssten uns, wie es eben in Frankreich so üblich ist. "Herzlich willkommen! Ich bin Nadine und das ist Fred." begrüßte sie uns in gutem Deutsch, was uns erstaunte. "Wir leiten dieses Camp schon einige Jahre, da haben wir etwas Deutsch gelernt!", erklärte Nadine, als sie unsere überraschten Gesichter sahen. "Wir ...