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Außerhalb der Hierarchie 05-11
Datum: 07.03.2026, Kategorien: Spielzeug & Selbstbefriedigung / Spielzeug,
... Taschenlampe an und lief durch den Wohnbereich und den Flur sofort in Hollers Arbeitszimmer. Nach kurzer Durchsuchung fand sie schließlich in einer der Schubladen eine Rolle Klebeband, die sie an sich nahm. Dann lief sie in das untere Badezimmer. Emily trat zur Ablage über dem Waschbecken und nahm den dort liegenden Kamm. Mit einer mitgebrachten Pinzette zupfte sie vorsichtig ein paar Haare heraus und steckte sie in eine kleine Plastiktüte. Mit leisen Schritten lief Emily ins Esszimmer. Sie schoss ein hochauflösendes Digitalfoto eines der an der Wand hängenden Gemälde. Es war etwa einen Quadratmeter groß und zeigte eine Sommerlandschaft mit blühenden Wiesen. Vorsichtig nahm Emily das Bild vom Haken und drehte es um. Sie übte etwas Druck auf die Rückseite aus und löste so die Abdeckung. Ein kleiner Hohlraum von etwa einem Zentimeter Tiefe bis zur eigentlichen Leinwand kam zum Vorschein. Emily holte einen Reisepass aus der Tasche ihres Overalls und klappte ihn auf. Ausgestellt war das Dokument auf den Namen Bob Wright. Kalt lächelnd schaute sie für einen Moment auf das Foto von Holler. Mit der Taschenlampe leuchtete sie die Plastiktüte an und versuchte, mit der Pinzette eines der Haare zu greifen. Nach mehreren vergeblichen Versuchen gelang es endlich. Emily platzierte das Haar direkt neben dem Foto im Reisepass und blätterte diesen sofort etwa zur Hälfte auf. Ein zweites Haar legte sie auf die Innenseite der Gemäldeabdeckung und presste den Ausweis darauf. ...
... Dann fixierte sie den Pass mit zwei Klebestreifen und klemmte das dritte Haar unter einen. Emily setzte die Rückenplatte wieder in den Bilderrahmen ein und hängte das Gemälde zurück an seinen Platz. Erneut schoss sie ein Digitalfoto und überprüfte per Software die korrekte Lage. Am linken Rand hing es einen Hauch zu tief. Emily korrigierte die Positionierung, schoss erneut ein Foto und war schließlich zufrieden. Wieder im Arbeitszimmer legte sie das Klebeband zurück an seinen Platz, öffnete dann die mitgebrachte Falttasche und stellte diese auf den Boden. Anschließend trat sie vor das linke der vier teuren Gemälde und setzte das Messer am Rand der Leinwand an. Sie holte tief Luft, klemmte sich die Taschenlampe zwischen die Zähne und aktivierte erneut den Jammer. Sie wusste, dass nun, bei einer zweiten Stromspitze, ein stiller Alarm ausgelöst und die nächstgelegene Polizeiwache verständigt wurde. Sie musste sich beeilen. Emily schnitt das Bild mit raschen Bewegungen aus dem Rahmen. Die Leinwand warf sie in ihre Tasche am Boden und machte sich direkt am zweiten Gemälde zu schaffen. Schließlich hatte sie alle vier Leinwände herausgeschnitten. Die letzte rutschte an der Außenseite der Tasche herunter. Emily bückte sich, hob sie auf und lief mit Tasche und Bild zurück zur Terrassentür. Rasch schlüpfte sie durch das Loch in den Garten hinaus. Ein Blick auf die Uhr zeigte, dass ihr mit ziemlicher Sicherheit noch genügend Zeit blieb, bis mit der Ankunft der Polizei zu ...