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Außerhalb der Hierarchie 05-11
Datum: 07.03.2026, Kategorien: Spielzeug & Selbstbefriedigung / Spielzeug,
... rechnen war. Mit großen Schritten lief sie über den Rasen. Da flammte die Außenbeleuchtung auf, als die Jammerauswirkungen überwunden waren. Emilys Bewegungen waren roboterhaft und eckig. Zusammen mit der mit Luftpolstern ausgestopften Kleidung, welche ihre Silhouette unkenntlich machte, würde niemand sie auf dem Überwachungsvideo identifizieren können. Emily warf die Tasche mit dem Diebesgut über die Hecke, kletterte hinüber und rannte zu ihrem Auto. Niemand konnte den Lärm der Alarmanlage überhören. Einer der Nachbarn war infolgedessen in seinen eigenen Garten getreten. Emily sah ihn aus dem Augenwinkel, aber es spielte keine Rolle. Ihr Fluchtplan war gut ausgearbeitet. Sie drückte im Laufen auf den elektronischen Zündschlüssel. Die Fahrertür sprang auf. Leise summte der Motor bereits, als die Einbrecherin sich in das Fahrzeug schwang. Sie fuhr los, während die Autotür sich noch selbsttätig schloss. Emily bog in die erste Straße nach rechts ab und hielt nach etwa 500 Metern. Im Rückspiegel sah sie, wie ein Polizeifahrzeug mit rotierenden Lichtern vorbeiraste. Sie sprang aus dem Wagen und lief zu dem davor geparkten grauen Pkw. Sie öffnete den Kofferraum und stopfte die Tasche mit den Gemälden ohne sonderliche Rücksicht in die Holzkiste, in der bereits einige mit Benzin getränkte Lappen lagen. Wände, Boden und der Deckel, den Emily nun auf die Kiste drückte, waren mit seltsamen Drähten beschlagen. Die Einbrecherin griff nach dem Messgerät, das auf dem ...
... Beifahrersitz lag und bereits eingeschaltet war. Die an der Rückseite der Leinwände angebrachten Miniaturpeilsender, die unlösbar mit dem alten Stoff verklebt waren, sendeten mit Sicherheit noch. Aber das Signal drang nicht aus dem Faradaykäfig heraus. Der Spur der Bilder konnte niemand mehr folgen. Emily fuhr langsam los. Im Hintergrund hörte sie noch ein leises Ploppen. Die Bombe in dem schwarzen Wagen, in dem sie vor Hollers Villa gewartet hatte, war hochgegangen und hatte den gesamten Innenraum mit Öl und künstlicher DNA verschmiert. Verwertbare Spuren würde man darin nicht mehr sichern können. Wieder bog sie ab, und die dünne Displayfolie, die sie über das Nummernschild geklebt hatte, schaltete automatisch auf das echte Kennzeichen des Fahrzeugs um. Zügig fuhr sie aus der Stadt hinaus, bog schließlich in einen Waldweg ab und hielt an der Kiesgrube. Sie hob die Bilderkiste aus dem Auto heraus und stellte ihn ein paar Meter neben das Fahrzeug. Dann schlüpfte sie aus ihrem Einbrecheroutfit und stand wenig später in dem Jumpsuit da, den sie darunter trug. Nur das Gesicht lag frei, die Haare waren unter einer Badekappe verborgen. Emily warf die verräterische Kleidung auf die Kiste, goss aus einem Kanister Benzin über das Diebesgut und zündete es an. Es puffte laut. Gemälde im Wert von vier Millionen Euro verbrannten in diesem Moment. Emily drehte sich um. Wieder drückte sie auf einen Knopf, und auch in diesem Fahrzeug wurde der Innenraum mit Öl verschmiert. Zufrieden ...