1. Die Suche nach Trost


    Datum: 08.03.2026, Kategorien: Gruppensex

    ... Freitag-Nachmittag einfach keinen Bock mehr auf Home-Office und stressig war es bei ihr diese Woche ohnehin gewesen.
    
    Kaffee angesetzt, Kuchen angeschnitten und sich auf die Terrasse verkrümelt, der frühe Herbst lud immer noch zum draußen verweilen ein.
    
    Es entwickelte sich ein munteres Gespräch was eher mehr von Amélie ausging, sie hatte vieles zu berichten und war einfach wahnsinnig mitteilungsbedürftig.
    
    Warum auch nicht, bei ihr war sicherlich mehr weltveränderndes Geschehen als bei meiner Frau und mir. Sie war wie früher, einfach wahnsinnig vertraut, manche Konstellationen und Verhältnisse bleiben, auch wenn eine Pause zwischen einem war.
    
    Amélie schien auch meine Franzi gleich ins Herz geschlossen zu haben, das lag wohl daran, dass wir uns in gewissen Dingen ähneln, was Zuhören angeht, und was auch Rat und Tat betrifft. Dieses Match zwischen Franzi und mir, schien sich auch auf die Vertrautheit Amélies über zu gehen.
    
    Aber dennoch, ohne auch nur im Ansatz nachzufragen, kippte die Stimmung Amélies etwas. Sie kam auf ihren Freund zu sprechen, welcher ja mit Vorankündigung zwar existierte, aber heute nicht mit dabei war.
    
    „Ich bin ja echt froh Dominik zu haben, aber..." entkam es Amélies Mund. Franzi intervenierte: „Du musst hier nichts auf den Tisch legen, vor allem wenn ich dabei bin, ich kann Euch auch gerne allein lassen." - „Nein, nein, das ist doch Blödsinn, ich möchte ja gerne gerade Eure Einschätzung was das mit Dominik ist, werden kann..."
    
    „Okay, ...
    ... dann erzähl doch mal frei raus," empfahl ich ihr, obwohl ich mich nicht sonderlich wohl dabei fühlte. Sollte ich einfach so wieder in meine Rolle schlüpfe, die ich früher inne hatte, nur nun wahrscheinlich wesentlich intimer?
    
    Amélie erzählte, Dominik habe ihr beruflich imponiert, immer aktiv, immer Herr der Lage. Aber leider auch immer unterwegs. Er macht sowas in etwa wie ein verkappter Berufs-Feuerwehrler bei der Bundeswehr, das erfüllte ihn aber aufgrund der Kollegen nicht so wirklich und das konkurrierte auch noch mit seiner üppigen Verpflichtung als ehrenamtlicher Sanitäter.
    
    Das hat sie dazu bewogen, beruflich in die Richtung zu gehen. Medizin zu studieren war ihr Ding nicht gewesen, da käme sie nicht gleich in den Genuss der Action.
    
    Ja, so motiviert war ich auch mal, wenn auch in anderer Branche. Aber man lernt mehr oder minder schnell dazu, was einem dienlich ist beruflich, und was nur den anderen um dich herum dienlich ist.
    
    Sie kam nun nicht umhin trauriger werden, denn es fehlte ihr wegen seiner vielen Dienste einfach an Nähe. Er wäre nie da, und wenn dann immer auf in „Hab acht" Stellung, auch würde nur über berufliches geredet, inklusive Prüfung, wo denn ihr Wissensstand gerade ist in der Ausbildung. Toll, genau so stelle ich mir „junge Liebe" vor.
    
    Ich hatte einfach das Bedürfnis Amélie mal in den Arm zu nehmen, das hilft doch durchaus immer. Denn vom Leder ziehen, über dieses auf mich wirkende übergroße Ego des „Freundes", wollte ich dann doch nicht. ...
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