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Die Jungs vom Schwarzen Mustang
Datum: 08.03.2026, Kategorien: Homosexuell männlich,
... Mein Herz hämmerte. „Ähm... kommst du noch mit zu mir?" Er sah mich an und begann plötzlich zu strahlen. „Gern. Hab nur nichts dabei." „Zahnbürste müsste ich noch in Reserve haben. Schlafanzug brauchst du nicht. Ich wärme dich." Er grinste. „Klingt gut. Angebot angenommen." 6 Als ich am Sonntagmorgen aufwachte, wusste ich nicht gleich, wo ich war. Im nächsten Moment wurde es mir klar und ein Glücksgefühl durchströmte mich. Ich lag auf der Seite, mit dem Bauch an Noahs Rücken, und hatte den Arm um seine Brust gelegt, die sich sanft hob und senkte. Dahinter stand ein Stuhl. An der Lehne hing sein Pullover. Auf dem Boden lagen Chucks und Lederjeans. Genießerisch streckte ich mich ein wenig und meine Morgenlatte rutschte wie von selbst in seine Spalte. Wie geschickt die Natur das eingerichtet hatte. Smile. Noah murmelte etwas und drückte sich mit dem Arsch an mich. Ich begann ihn zu streicheln, seine Flanken, Hüften, Beine, schob die Hand zwischen seine Schenkel, wo es schön warm war. Noah stöhnte leise. Ich langte über ihn hinüber nach dem Zellophanpäckchen auf dem Nachttisch, aber Noah schob meinen Arm weg. Ich umschlang ihn fester. Fand seinen Eingang. Drang in ihn ein. „Mmh", murmelte Noah, machte ein Hohlkreuz und bog den Kopf nach hinten. Wie in Trance begannen wir uns zu bewegen, kosteten wir mit geschlossenen Augen jede einzelne Empfindung aus, durch nichts mehr getrennt, einander preisgegeben. Ich biss in Noahs Ohrläppchen, drückte ...
... mich an seine Halsbeuge, holte scharf Luft. Erneut durchströmte mich das Glücksgefühl. „Noah..." Auch er kam. Schweratmend lagen wir Bauch an Rücken, aneinandergepresst. Irgendwo hinter den Wolken ging die Sonne auf und es wurde hell im Zimmer. Er drehte den Kopf. „Tut mir leid, ich glaub, ich hab dein Laken versaut." „Schönes Andenken an unser erstes Mal." Ich lachte leise. „Also unser richtig erstes Mal." Wir schwiegen beide. Dann sagte ich: „Folgendes!" Er kicherte. „Ich höre." „Ich steh jetzt auf, geh zum Bäcker und besorg Croissants und Brötchen. Du bleibst hier und rührst dich nicht vom Fleck." „Fleck ist gut." Er grinste und wir mussten beide lachen. Wir frühstückten ausgiebig und verbrachten mehr oder weniger den ganzen Tag gemütlich im Bett, hielten uns in den Armen, streichelten uns, berührten uns an Händen, Füßen, Bauch und Schenkeln, an allen Stellen, an denen man sich überhaupt berühren kann. Ich spürte Noahs Wärme, seine Haut, seine Haare, die mich kitzelten, seine Muskeln. Wir versanken mit Blicken ineinander, umschlangen uns mit Armen und Beinen, hörten unseren keuchenden Atem, während draußen ein sanfter Regen in der Dachrinne plätscherte. Abends gingen wir noch was essen und machten einen Abstecher zu Noah, der ein paar Sachen brauchte. Er blieb die ganze nächste Woche, die letzte der Semesterferien, bei mir. Als die Woche vorbei war, hatten wir uns rettungslos ineinander verliebt. Und waren ein Paar. Alea jacta est, hätte ...