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Die Jungs vom Schwarzen Mustang
Datum: 08.03.2026, Kategorien: Homosexuell männlich,
... Arbeitsklamotten und ich muss mich auch noch umziehen." Ich folgte ihm eine Treppe in den Keller hinunter, in einen Flur mit einer Reihe von Spinden, einem Waschbecken und einem Schrank. Er nahm einen Schlüssel vom Haken. „Für deinen Spind. Nicht verlieren." Er öffnete den Schrank. „Du bist... eins achtzig? Schmal..." Er zog ein schwarzes T-Shirt heraus, auf das mit einer weißen Linie die Silhouette eines sich aufbäumenden schwarzen Mustangs mit flatternder Mähne aufgedruckt war. „Müsste passen." Dann griff er nach einer Lederschürze. „Die Schürze für dich." Er drückte mir beides in die Hand. Wir zogen die enganliegenden T-Shirts an und banden uns die Lederschürzen um. Wir waren zu dritt, ich, Mike und Jordan, ein Amerikaner mit der Figur eines Basketballspielers. Bronzefarbene Haut, schneeweiße Zähnen und ein breites, unbefangenes Lächeln. Hinter dem Tresen der Barmann, Malte. „Hi, Nick, welcome to the team." Jordan war vor mich getreten. „You look so very hot. I love it. Und die Gäste werden dich auch lieben." Ich wurde rot. „Danke." Um acht waren erst zwei Gäste da, ein Paar, das knutschend in der Ecke saß. Doch dann füllte die Kneipe sich allmählich. Gemischtes Alter, Lederkerle, verliebte Paare, Studenten. Auch die Plätze am Tresen waren besetzt. Viel Zeit hatte ich allerdings nicht, die Gäste zu betrachten, zu beschäftigt war ich mit Bestellungen aufnehmen und bedienen. Als ich abends nach Dienstschluss Schürze und T-Shirt auszog, schlief ich ...
... schon halb im Stehen. Gott sei Dank hatte ich Freitag und Samstag Pause, zur Special Night war ich offenbar nicht eingeteilt, und brauchte erst wieder Sonntagabend zu kommen. 2 Nach einer Woche hatte ich mich allmählich eingewöhnt. „Was ist eigentlich mit den Zimmern oben?", fragte ich Mike. Er sah mich an. „Ich dachte, du warst schon mal mit einem Freund hier. Aber offenbar nicht oben?" Ich schüttelte den Kopf. „Die sind für die Special Night Freitag und Samstag, also morgen wieder. Soviel ich weiß, bist du bisher nicht dafür eingeplant." „Gibt´s da den lukrativen Zusatzverdienst, von dem in der Anzeige die Rede war? Der Chef meinte, wir würden drüber reden, sobald ich eingearbeitet wäre. Und das bin ich doch jetzt, oder? Um was geht's denn?" „Also das ist so. In der Special Night bedienen wir nur in T-Shirt und Lederschürze. Haben die Gäste was zu kucken, das bringt sie in Stimmung. Und wenn sie nach dem Essen gut drauf sind, gehen sie noch in ein Zimmer oben. Manche haben dazu zu Hause keine Möglichkeit." Mike grinste. Ich tat, als hätte ich mir so was schon gedacht. „Manchmal findet ein Gast auch einen von uns süß. Dann gibst du am Tresen Bescheid, holst den Schlüssel und gehst mit ihm rauf, aber nur wenn unten genug von uns zum Bedienen da sind. Das Trinkgeld gehört dann dir. Und möglichst nicht länger als ne halbe Stunde." Wow! Ich nickte aufgeregt. „Und was ist jetzt mit Morgen?" „Gern, aber musst du auf jeden Fall vorher den Chef ...