1. Markus, ein ehemaliger Freund


    Datum: 11.03.2026, Kategorien: Ehebruch

    ... Das kurze Treffen der Beiden in der Küche hat nicht zur Entspannung beigetragen.
    
    Alle haben das erste Glas Sekt bereits aus, ich habe die Kaffeekannen und den Kuchen bereits auf die Tafel gestellt, als endlich Utes Eltern eintreffen. Ich reiche noch mal Sekt nach, erhebe mich und wünsche einen guten Appetit, schenke Kaffee ein und reiche jedem den Kuchen, den er sich aus dem Angebot wünscht. Langsam kommt auch das Gespräch in Gange und ich unterhalte mich mit der Freundin von Markus, einer doch recht schönen jungen Frau, die auch noch klug zu sein scheint. Ihre Augen wandern immer wieder zu meiner Frau und ich bemerke, dass sie sich etwas versteift. Meine Schwiegermutter schaut mich fragend an. Ich glaube, sie fragt sich, was sie hier sollen und was noch geschieht. Es dauert noch etwas, bis alle mit dem Kuchen fertig sind und auch keinen Kaffee mehr wollen. Die Sektgläser habe ich nach dem Abräumen des Kaffeegeschirrs noch mal nachgeschenkt und dann erhebe ich mich.
    
    "Ich danke Allen, dass sie meiner Einladung zu dieser kleinen Runde gefolgt sind. Sicher werden sich fast alle, bis auf meine geschätzten Schwiegereltern und Natalie, an die Runde vor fast einem Jahr erinnern. Den Abend der Fete zum Schuljubiläum. Der Abend, der zu dem führte, was dann in den folgenden Wochen und Monaten geschah. Bleibt ja sitzen, meine geschätzte Ehefrau und auch du, mein angeblicher Freund. Wir, Ute, hatten vor noch nicht langer Zeit ein Jubiläum, unseren achten Hochzeitstag, den du ...
    ... vergessen hast und den ich nicht mehr feiern wollte. Warum? Dazu schaut euch mal den kleinen Film an, den ich gefertigt habe. Sicherlich nicht künstlerisch wertvoll, aber aussagekräftig."
    
    Der Film startete und ein Aufschrei ertönte. Ute sackte zusammen und wollte aufstehen. Mit fester Stimme meinte ich zu ihr.
    
    "Bleib ja sitzen und sieh genau hin. Ich musste mir noch viel mehr ansehen und habe mir erlaubt, die wirklich schlimmen Sachen nicht zu verwenden."
    
    Der kleine Film dauerte genau 5 Minuten und als er endete, klatschte es und Markus hatte fünf Finger auf seiner Wange.
    
    "Was habe ich dir gesagt, du perverses Schwein. Noch eine solche Sache und du fliegst achtkantig raus. Sieh zu, wie du zurecht kommst. Mit mir und bei mir nicht mehr. Und denke daran, dass du mir noch eine Menge Kohle schuldest, raus aus meinem Haus und her mit meiner Kohle. Und denke daran, dass ich deinen Chef gut kenne. Der wird sich freuen."
    
    Als Markus seine Jacke schnappte und gehen wollte, bellte sie kurz.
    
    "Autoschlüssel, aber hopp."
    
    Ute saß in ihrem Sessel und sah mich an. Sagen konnte sie wohl nichts.
    
    "Ute, hier habe ich einige Schreiben meines Anwaltes. Erstens geht es um die Scheidung und zweitens um unseren Ehevertrag, den uns dein Vater ja in seiner allmächtigen Einfalt aufs Auge gedrückt hat. Kannst du dich noch an die Klauseln wegen Ehebruch erinnern? Oder hat dir dein Lover das Gehirn raus gefickt. Die Zahlung von 80.000 EUR erwarte ich kurzfristig auf meinem Konto. Übrigens ...