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Markus, ein ehemaliger Freund
Datum: 11.03.2026, Kategorien: Ehebruch
... wüssten. Innerlich feixe ich mir einen. Ich gehe in unser Arbeitszimmer und schaue noch mal in die Konten und muss feststellen, dass Ute vor drei Tagen 10.000 EUR abgehoben hat. Muss ich bei der Teilung berücksichtigen. Eigentlich sollte ich sie fragen, was sie mit so viel Bargeld will. "Hallo Ute, was willst du eigentlich mit den großen Bargeldbetrag vom Mittwoch bezahlen? Gibt es dazu keine Rechnung?" "Ich habe einer guten Freundin aus einer Misere geholfen. Das Geld kommt nächste Woche wieder auf unser Konto. Habe ich ganz vergessen, dir zu sagen. Entschuldige." "Hast du dir die Sache wenigstens quittieren lassen?" "Braucht man doch bei guten Freunden nicht. Ich vertrau ihr." "Na, das ist dein Risiko." Am nächsten Morgen schlafe ich länger und als ich aufstehe, ist Ute nicht da. Sehr gut. Ich hole zwei große neue Koffer aus meinem alten SUV und fange an, einige Sachen aus dem Ankleidezimmer zu verpacken. Dann muss ich Morgen nicht so viel packen. Die beiden vollen Koffer verlade ich und dann fange ich an, die Terrasse für die Fete herzurichten. Immerhin werden wir heute, wenn alle ihre Zusage einhalten, zehn Personen sein. Eigentlich die drei Paare von der Schulfeier, meine Schwiegereltern und wir. Unseren großen alten Fernseher, den wir auch schon mal für Fernsehabende auf der Terrasse genutzt haben, schließe ich an und lasse schon mal die DVD Probe laufen. Lächeln muss ich an die Einladungsbespräche mit Karin und Gabi denken. Sie waren gar nicht ...
... erfreut und es brauchte schon so einige Überredungskünste, sie hierher zu bekommen. Das Verhältnis mit meiner Frau hat immer noch tiefe Risse und wenn ich mich nicht sehr täusche, gebe ich dem heute den Todesstoß. Hinzu kommt, dass ich Ute damit die Möglichkeit nehme, in ihren/unseren Bekanntenkreis eine für mich schlechte Variante unserer Trennung zu verbreiten. Karin hat mir durch die Blume auch verraten, warum das Verhältnis zwischen ihnen und Ute so schlecht ist. Kurz nach der Mittagszeit kommt Ute vom Friseur, ist frisch gestylt und geschminkt und fragt scheinheilig, was die Tafel auf der Terrasse soll. Bis auf eine Ansage, dass wir heute Gäste erwarten, gebe ich nur in einem kleine Satz bekannt, das wir ja heute ein Jubiläum haben. In Utes Kopf rattert es. Ist aber auch gemein von mir, denn der achte Hochzeitstag liegt schon ein par Wochen zurück und den haben wir Beide vergessen. Sie bestimmt wegen des Verhältnisses mit Markus und ich, weil ich nichts zu feiern habe. Der Jahrestag unseres Kennenlernens liegt noch ein paar Tage in der Zukunft und wird auf keinen Fall mehr gefeiert. Auf das Naheliegendste kommt sie natürlich nicht. Es ist fast ein Jahr her, seitdem sie das Verhältnis mit Markus anfing. Gegen 15 Uhr decke ich die Tafel und warte auf die Gäste. Karin, Gabi und auch Markus treffen wirklich fast pünktlich mit ihren Partnern ein und ich bemühe mich, eine gute Stimmung zu erzeugen. Besonders die Blicke zwischen Ute und Markus verraten die Anspannung. ...