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Süße Rache
Datum: 12.03.2026, Kategorien: Romantisch
... freuen. Aber ich solle nicht erschrecken, denn ihre Mutter sehe nach den Verletzungen schrecklich aus. Wir verabredeten uns für den kommenden Sonntag. In der Woche geschah fast nichts. Zweimal war Tim bei mir und genoss es, in meinem Pool zu toben. Wie immer brachte ich dann den Kleinen nach Hause und begrüßte dann auch Tina, die diese Woche Morgens arbeiten musste und daher am späten Nachmittag zu Hause war. Irgendwie schien sie mir bedrückt und hatte wohl große Sorgen. Auf meine Fragen reagierte sie jedoch nicht. Am Sonntag holte ich die Beiden mit dem Auto ab und fuhr mit ihnen zum Krankenhaus. Wenn Tina mich nicht gewarnt hätte, wären mir beim Anblick von Susanne wohl die Gesichtszüge entglitten. Abgemagert, leichenblass und mit völlig struppigen Haaren war nichts von der früheren Schönheit geblieben. Die Pflaster und Verbände verstärkten diesen Eindruck noch. Ich ließ den Kindern den Vortritt und hielt mich vorerst im Hintergrund. Nur die Stimme erinnerte mich an unsere Vergangenheit. Nachdem sie ihre Kinder, besonders aber den Kleinen, mit großer Herzlichkeit begrüßt hatte, wandte sie sich an mich und hielt mir ihre Hand in. Mit leiser Stimme meinte sie. "Martin, bitte verzeih mir das, was ich dir in jungen Jahren angetan habe. Ich war eine eingebildete dumme Pute und war wohl einfach noch nicht richtig erwachsen. Du siehst, dass das Leben mich für das, was ich dir angetan habe, aber besonders für meine Dummheit und Überheblichkeit bestraft hat. Nur meine ...
... Beiden sind ein Sonnenschein in meinem Leben. Setz dich doch bitte und erzähle mir, was du so gemacht hast und seit wann du wieder in der Heimat bist." Ich setzte mich und auch ihre Kinder nahmen Platz, wobei Tim sich zu seiner Mutter aufs Bett setzte und Tina mir gegenüber auf einen Stuhl Platz nahm. Und ich erzählte über meine Zeit beim Bund, über das sich anschließende Studium und über meine Arbeit. Erst auf Nachfrage sprach ich auch über die nicht vorhandenen Frauen in meinem Leben. "Wer hält es schon mit einem modernen Nomaden aus und außerdem war nie eine dabei, für die ich dieses Leben aufgeben wollte. Erst der Tot meiner Mutter hat mir klar gemacht, dass ich nur eins war, einsam. Dann habe ich das Häuschen meiner Mutter grundlegend renoviert und mich mit der Firma über mein weiteres Arbeitsleben verständigt und bin hierher zurückgekommen und ich bin ehrlich, ich wollte dich treffen und zu Beginn auch rächen. Aber davon ist nichts mehr übrig geblieben. Es tut mir nur noch leid, dass es dir so schlecht geht und du mit deinem Partner solch schlechte Erfahrungen gemacht hast. Wie ich deine Kinder kennengelernt habe, haben sie dir bestimmt erzählt. Super Kinder." Bei meinem Bericht stellte ich fest, dass Tina mich immer mit großen Augen ansah und jedes Wort aufsog. Susanne sah sie ab und zu an und ein Lächeln glitt über ihr Gesicht. Wir redeten noch eine Weile und dann bot Susanne um eine Pause. Sie muss sich ein bisschen ausruhen. Wir sollten doch in einer Stunde ...