1. Süße Rache


    Datum: 12.03.2026, Kategorien: Romantisch

    ... rannte in ihr Zimmer und ließ die Klamotten runter. Wie Gott mich geschaffen hat, mit stramm stehenden, schon schmerzenden Penis ließ ich mich auf ihr Bett nieder und zitterte ihr entgegen. Es dauerte und ich musste mich streicheln. Plötzlich ging die Tür auf und das Licht an. Susanne und ihre Freundinnen standen in der Tür und was noch schlimmer war, Susanne lag in den Armen eines der schon etwas älteren jungen Männern des Städtchen, eines Mannes, der gerade ausgelernt hatte und mit seinem Auto mächtig angab.
    
    Susanne lachte und meinte, dass ich doch wohl zu blöd sei und glaubte, dass sie mit einem Versager ins Bett steigen würde, wenn sie einen richtigen Mann dafür hätte. Dann kamen noch einige sehr schlimme Bemerkungen zu meinem Können und alles lachte und die Handys blitzten. Ich war am Boden zerstört, raffte meine Sachen zusammen und lief einfach weg. Das brüllende Lachen verfolgte mich noch lange. Und dann die Auseinandersetzung mit meinen Eltern, die natürlich am nächsten Tag Bescheid wussten.
    
    Ich blieb eine Woche in meinem Zimmer und erst dann ging ich wieder nach draußen. Überall, wo ich Gleichaltrige traf, grinste mich der Hohn an. Dann war ich am Ende und da die Zeit günstig war und ich ein Plakat mit der Werbung für die Bundeswehr gesehen hatte, ließ ich mich auf eine Verpflichtung für 10 Jahre ein und war endlich aus der Stadt verschwunden. Nach der Auseinandersetzung mit den Eltern wegen des Dienstes an der Waffe war auch der letzte Faden zu meiner ...
    ... Heimat gerissen.
    
    Nach der Grundausbildung und dem Gruppenführerlehrgang diente ich in verschiedenen Pioniereinheiten und ich fühle mich in der Truppe wohl. Langsam vergaß ich die Schmähungen und ich gewann an Selbstbewusstsein und konnte mich dem weiblichen Geschlecht schon wieder ohne Angst vor einem Versagen nähern. Dazu bei trug sicher auch ein guter Freund, ein Kamerad aus meiner Einheit bei, mit dem ich regelmäßig Sport trieb und auch in der Freizeit viel gemeinsam unternahm.
    
    Nach einem längeren Auslandseinsatz lief meine Zeit bei der Bundeswehr ab und ich studierte an der Fachhochschule Bauwirtschaft. War doch gut, dass der Bund seine länger Dienenden beim Übergang ins Zivilleben unterstützte.
    
    Da ich in der Studiengruppe der wirklich Älteste war und meine bisherigen Lebenserfahrungen und meine Einstellungen mich von den anderen Studenten abhoben, war das weibliche Geschlecht nicht unbedingt wild auf mich. Beim Bund hatte ich eine verhältnismäßig lange Beziehung zu einer Köchin, die zwar ein wenig älter war, mir aber Vieles in der Liebe beigebracht hatte. Schade, dass dieses Verhältnis auf Grund meiner Versetzung endete. Danach gab es immer mal wieder kurze, manchmal auch ein wenig längere Verhältnisse, aber die große Liebe war nicht dabei.
    
    Während der Studienzeit hatte ich eine längere Liaison mit einer verheirateten Frau, die in der Verwaltung der Hochschule arbeitete und deren Mann als Professor an der Schule tätig war und es mit der ehelichen Treue ebenfalls ...
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