-
Süße Rache
Datum: 12.03.2026, Kategorien: Romantisch
... saß daneben und sah mich immer wieder an. Susanne erzählte, dass das Haus ausschließlich auf den Namen ihres Mannes eingetragen ist, da er das von seinen Eltern geerbt hat. Sie wusste auch, dass er den Kredit für die Firma aufgenommen hat und die Bank auf eine Sicherung durch das Haus bestand. In der letzten Zeit lief es in der Firma nicht besonders, ja sie glaube, dass er sich mit Leuten eingelassen hat, mit denen nicht zu spaßen ist. Aber sie wisse dazu viel zu wenig. Er hat sie immer aus dem Geschäft raus gehalten und fast Nichts dazu mit ihr besprochen. Warum er die Raten nicht mehr bezahlt hat, kann sie nur erahnen. Sie glaubt, dass er noch mehr Schulden hat und zwar bei diesen Typen. Ich versprach, mit der Bank zu sprechen und zu sehen, was sich machen lässt. Ich könnte zwar die ausstehende Summe zahlen, aber das würde die Sache nur verschieben, denn der Rest musste ja auch noch gezahlt werden. Dann bat Susanne Tina kurz raus zu gehen. Sie müsse mit mir unter vier Augen sprechen. Tina wollte nicht und erst als Susanne böse wurde, ging sie murrend raus. Was sie mir dann eröffnete, war umwerfend im Sinne von schlimm. Die Verletzungen der letzten Attacke ihres Mannes waren zwar schlimm, aber nichts im Verhältnis zu dem, was bei den Untersuchungen festgestellt wurde. Sie wäre sehr krank und würde wohl nie mehr arbeiten können. Bei einer der vorherigen Übergriffe habe er sie so schwer verletzt, dass innere Blutungen auftraten, die sie aus Scham, Dummheit und ...
... Nichtwissen nicht behandeln ließ und die dazu geführt haben, dass ihre Nieren nicht mehr richtig arbeiten und es notwendig wird, mindestens eine zu ersetzen. Da sie aber eine wirklich seltene Blutgruppe hat, ist die Wahrscheinlichkeit eines Spenderorgans sehr gering. Also immer wieder Dialyse und wieder Dialyse. Sie tat mir wirklich leid. Nach meiner Meinung sollte sie aber zu mindestens Tina informieren. Sie bat mich, nicht mein Geld in das Haus zu stecken, wenn es nicht gesichert ist. Sie würden schon eine passende Wohnung finden. Ich sah sie lange an und meinte dann, dass sie erst mal bei mir unterkommen könnten, wenn es notwendig sein sollte. Auf der Heimfahrt giftete mich Tina an, was wir für Geheimnisse miteinander hätten. Ihre Augen blitzten und sie war richtig wütend. "Tina, was deine Mutter mir gesagt hat, hat sie mir im Vertrauen gesagt und du wirst es erfahren, wenn es deine Mutter will. Und es hat nichts aber auch gar nichts mit unserem Verhältnis zu tun. Susanne und ich sind gute Freunde. Ich hoffe es zu mindestens und meinerseits nicht mehr. Ich träume von einer anderen Frau, aber es ist ja nur ein Traum." Dabei muss ich sie wohl verträumt angesehen haben, denn plötzlich meinte sie, ich solle anhalten. Etwas verwirrt, fuhr ich rechts ran und hatte plötzlich eine junge Frau zwischen meinem Körper und dem Lenkrad, die mich stürmisch küsste und sich fest an mich presste. Ich erwachte schnell aus meiner Überraschung und küsste sie zurück. Wir versanken in ...