1. Süße Rache


    Datum: 12.03.2026, Kategorien: Romantisch

    ... dem Kleinen eine Schüssel mit Wasser hingestellt, den Einkauf ausgeladen und verstaut und mich gewundert hatte, dass trotz des Lärms bei der Bremsung nichts kaputt gegangen ist, leinte ich den Kleinen an und ging mit ihm zu der Adresse von dem Zettel, die nur wenige Gehminuten von meinem Haus entfernt ist.
    
    Ein gepflegtes kleines Grundstück mit einen Schild mit der Warnung vor dem Hunde an der Eingangspforte zum Grundstück und einem ebenso ansehnlichen Haus. Der Name am Briefkasten sagte mir nichts und so drückte ich auf die Klingel und wurde das zweite Mal an diesem Tag überrascht. Meine süße Verkäuferin stand plötzlich in der Tür und sah mich ebenso erstaunt an, wie ich sie.
    
    "Hallo, ist was mit den Möbeln?"
    
    Sie erinnerte sich also an mich und ich sah mir die junge Frau erst einmal rchtig an. Sie war meiner Bekannten wirklich wie aus dem Gesicht geschnitten ähnlich. Aber auch jetzt war sie viel zurückhaltender und ernster als Susanne in meiner Erinnerung.
    
    "Nein, junge Frau, aber mir ist ein kleiner Hund vors Auto gelaufen und in seinem Halsband war ein Zettel mit dieser Adresse. Ich dachte mir, ich bringe ihn vorbei, bevor er noch Schaden nimmt und von Anderen überfahren wird." In diesem Moment kam ein kleiner Junge an die Tür und rannte auf mich zu, riss die Gartentür auf und nahm den Hund auf den Arm und knuddelte ihn.
    
    "Ach Bella, da bist du ja wieder. Du sollst doch nicht immer weglaufen. Ich hatte solche Angst um dich."
    
    Man sah, dass die Beiden sich ...
    ... verstanden und ich meinte zu ihm.
    
    "Ist ja noch mal gut gegangen. Aber du must besser auf sie aufpassen, fast hätte ich sie überfahren. So, dann nimm deine kleine Freundin und ich gehe jetzt wieder nach Hause. Schönen Abend noch, euch drei."
    
    Die junge Frau bedankte sich und wünschte ebenfalls einen guten Abend. Dann hielt sie dem Jungen eine Predig und dabei hörte ich, dass sie ihn mit Tim ansprach.
    
    Es vergingen einige Tage und ich fand mich immer besser in das Leben in einer kleinen Stadt ein und langsam wurde mir klar, dass ich mir ein ruhigeres Leben wünschte. Nicht mehr alle Jahre wieder eine andere Baustelle, ein anderer Ort für das müde Haupt und immer wieder neue Menschen, mit denen man leben musste. Insbesondere die Aufenthalte im Ausland hatten doch ganz schön gezerrt. Nur eins fehlte, darüber wurde ich mir immer klarer, eine Frau und eventuell Kinder. Nachts lag ich oft wach und die völlige Ruhe, die Einsamkeit war schon belastend. In meinen Träumen erschien immer wieder Susanne, wie ich sie in Erinnerung hatte oder war es doch die junge Verkäuferin aus dem Baumarkt.
    
    Regelmäßig fuhr ich mit meinem Rad mal kürzere, mal längere Touren in die jetzt voll aufgeblühte Natur und auch dort fehlte mir eine Gesellschaft. Zurück von einer längeren Tour sah ich einen kleinen Buben an meinem Gartenzaun, der wohl immer wieder einen Namen rief. Näher kommend erkannte ich den kleinen Tim, der nach seinem Hund rief und dabei immer auf mein Grundstück sah. Ich hielt an und ...
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